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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
76
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MZ76M

Dessen Wissen / Willen und Würckenmir nicht ein Härlein mag berühretwerden. GQtt ist allmögend/allwis-send/allgütig ; Er kan/will und waißtwas mir nutz und guet ist.

Sag mir her Barthle! Was wäredas dir für ein Ehr / wann heüt derRömische Kayser von Wien aufBre-gentz käme/in deinem Hauß einkehr-te/ dich heimsuchte/ und so freündlich/liebreich und gnädig sich gegen dirwurde erzeigen/ daß er dir (wie einguter Freund dem andern/) die Handwurde drucken ? Müßtest du es nichtfür die grvste Gnad erkennen / wanndir das Drucken schon etwas wehethäte ? Wurdest du Jhme nicht seineMayserttche Hand mit gröster Ehr-cntbiethigkeit küssen? Wurdest dunit von so unverhofftem Glück gleich-sam auß dir sechsten kommen / und insüsse Freud verzucket werden? Jafreylich wirst du sagen / kvndte ich