Buch 
Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
81
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Koth ligen / mit Füssen tretten / ver-faulen/ und zu Grund gehen; Jeneaber die Gute ist ihme sehr lieb un!^.angenehm / bewahret sie fleißig in sei-nen Händen/ hat offt seine Freud undKurtzweyl mit derselben.

Wilst du dann also mein lieberBarthle! daß dich dein HErr nichtverwerffe / in dem Koth deiner Sün-den lasse ligen / verfaulen / verderben/und ewig zu Grund geben/sonder dichversorge/ bewahre/ liebe/ sein Freud/Lust und Wohlgefallen in dir habe/somust du ihme nicht auß Handen ge-hen / sonder du must dich lassen werf-ftn wann Er will/wie Er will/wo Erwill/wohin Er will / und wie offt Erwill.

Er wird dich zwar werffen/ Erwird dich hin und her/bald hoch/baid«wer/sitzt da / sitzt dorthin werffen/aber niemahlen verwerffen ; Er wirddich allemahl selbsten wieder in seineD 5 Hand