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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
83
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8z AM

sey die liebe Hand deines Vatters/und ihre Züchtigung sey ein Augen-scheinliches Kenn- Zeichen seiner Vä-terlichen Liebe gegen dir seinem lieber»Kind. Wann du bey KayserlichemHoffwurdest sehen/ wie einige grosseHerren daselbsten einem jungen Kayrferlichen Printzen zärtkn/ liebkosen/grosse Freündlich-und Höflichkeitenerweisen/ und eben difts unter ande-ren Hoff-Herren auch der Kayftrsechsten thäte/ wurdest du noch nichtkönnen erkennen / welcher unter VisenHerren der Vatt.r deß KayserlichcnPrinhm wäre; So bald aber einerauß Visen Hoff- Herren mit der Ru-then sich wurde scheu lassen/das lie^eKind zu züchtigen / da wurdest dugleich gevencken r Holla? eben diftrmuß der rechte Varter seyn; Aller-Massen mit der Ruthen die Kinderzüchtigen / ist das rechte und wahreKenn- Zeichen der VatterUchen Liebe;

und