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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
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84
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und darff dessen sich keiner unterfan-gen als der Vatter ftlbsien/ oder demes der Vatter anbefohlen; So langder Vatter sein Kind liebet/ so lang s .lasset er nicht ab dasselbige zu züchti- rgen; so bald er aber nachlasset das ^

Kind zu lieben / unterlasset er auch ;

dasselbige zu züchtigen / lasset es nach §seinen Gelüsten lauffen/in dem Luder- iLeben zuverderben; dann dem Kind j

alles übersehen/nichts mehr abweh- i

ren / und lassen thuen was ihme ge- llustet/ ist ein böses Zeichen/ das Kindwerde für kein Kind mehr erkennet/ ^

wenig geachtet / und endlich gar ent- « i

erbt werden. 'j

Eben also machet es der Himlische §

Vatter mit seinen Kindern / die Er ^

lasset auf Rosen spatzieren/ nach ihren i ^Gelüsten gehen/ in Reichthumen/ Eh-ren und Wollüsten leben ; die Er nit !

heimsuchet/nicht züchtiget/ nicht straf-fet/ erkennet er nicht für seine rechte

Kikp