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und darff dessen sich keiner unterfan-gen als der Vatter ftlbsien/ oder demes der Vatter anbefohlen; So langder Vatter sein Kind liebet/ so lang s .lasset er nicht ab dasselbige zu züchti- rgen; so bald er aber nachlasset das ^
Kind zu lieben / unterlasset er auch ;
dasselbige zu züchtigen / lasset es nach §seinen Gelüsten lauffen/in dem Luder- iLeben zuverderben; dann dem Kind j
alles übersehen/nichts mehr abweh- i
ren / und lassen thuen was ihme ge- llustet/ ist ein böses Zeichen/ das Kindwerde für kein Kind mehr erkennet/ ^
wenig geachtet / und endlich gar ent- « i
erbt werden. 'j
Eben also machet es der Himlische §
Vatter mit seinen Kindern / die Er ^
lasset auf Rosen spatzieren/ nach ihren i ^Gelüsten gehen/ in Reichthumen/ Eh-ren und Wollüsten leben ; die Er nit !
heimsuchet/nicht züchtiget/ nicht straf-fet/ erkennet er nicht für seine rechte
Kikp