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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
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86
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Wohlgefallen hatte/nicht verschonet;wie sollen dann wir ungerathene / un-/gehors»me/auß lauter Gnad und Liebnur angewünschente Kinder darffen.murren/oder klagen ? solten wir nichtin aller Armuth/und Verachtung/ inallem Crcütz und Leyden auf das aller-beste mögen getröstet seyn/wann wirnur gedencken/ das ist die VätterlicheHand GQttes? 0 wie glückseligwären wir in aller unser Unglücksee-l!gkeit/wann wir nur mitJEsu wur-den gedencken oder sagen: Gölte ichVisen Kelch nicht trincken/der mir vcnso lieber Hand zukommet; den mirder Vatter gegeben? Ja Vatterlalsoist es dir gefällig; Vatter! nicht mein/sonder dein Will geschehe; In deineHänd übergib ich nicht allein meinenGeist / sonder auch mein Leib und Le-ben/Fleisch und Bkuet/allcs und alleswas ich bin / und hab/ kan und ver-mag.

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