Buch 
Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
88
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und von GQtt selber gerühmten Jobhat begehren dürsten / da er gespro-(chen/ der Job habe gut from/und ge-' recht seyn/ es sey ring und leicht beygutem Wetter und lieblichem Sonen-schein einige GQtt Lob und Danckhören lassen; GQtt soll ihne probie-ren/ein anders Wetter schicken; Er' soll nur ein wenig seine Hand überihne außstrecken; soll ihme / wie einArtzt dem Krancken die Pulß ein we-nig berühren / da werde Er bald se-hen / wie der willige Job ein unwilli-ger Barthle werde; wie (der bey gu-tem Wetter Gott Lob und Danck ge-sagt/) bey trüben Wolcken werde an-fangen zu fluchen / GQtt und seinGöttliche Hand zu lästeren. DiseHand Gottes hat den Job probiert/hat ihme die Pulß nahmhafft gegrif-fen/ und erfahren / daß er innerlich inseinem Hertzen just und gerecht sey ;welches er auch der gantzen Welt/und

Nach-