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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
89
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Nach- Welt mit Visen schönen Wor-ten zu erkennen gegeben: Oo-.

mini öcc. das ist: Die Hand GQts.tes deß HErren. Wie es dem HEr-ren gefallen / also ist es geschehen.Der Nahm deß HErren sey gebenerdeyet.

Eben das ist / was die gebenedeyteHand unsers Himmlischen Seelen-Artztsauch bey uns suchet; sie berüh-ret uns / sie drucket uns/ daß sie unsden Aissen austhue/ die schädliche ver-giffte Materi der Sünden/ und derGelegenheiten zum sündigen außzu-drucken. Alles Berühren / Druckenund Pressen diser heylsamen Hand/isteinzig und allein auf die liebe Ge-sundheit unserer Seelen angesehen:

Vulnerar, Lc meöecur. ^ob. v. 18.

Sie verwundet/daß sie heile; so ver-dienet sie ja vilmchr daß wir sie ehr-entbiethig küssen/ als taub und un-willig beißen.

5- So