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Der Unwillige Barthle : das ist: Sittliches Gespräch, zwischen einem eifferigen Seelsorger, und einem einfältigen Bauren; in welchem jener disen unterrichtet, wie man unter der Zucht-Ruthen zeitlicher Trangsal die Vätterliche Hand Gottes erkennen, küssen, und anbeten solle zu süssem Trost aller betrangten und bekümmerten Gemüther vormahlen beschrieben, und zusammen getragen / von R.P. Josepho Langenauer Ord. S.P. Benedicti, dess Löbl. uralen Gottshauss Mehrerau bey Bregentz Subpriore &c.
Entstehung
Seite
130
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PerfohnJEfu/ der für dich allePey-nen/Marter/und den bitteristenTodtgelitten. Gebencke das Leyden seyeAugenblicklich/ die Freüden ewig/ derH'mmel sey alles wohl werth; du ha-best tausendmahl mehr verdienet; duleydsst für alle deine vil und schwäreSünden / die du begangen; für dieHöllische Peynen/die du offt/ und vil-mahl verdienet; für die ewige Fremden/die du mit kurtzem Leyden gewin-nest : Ja / laste vilmehr alle dife unddergleichen Gedancken fahren/ undgedencke vor allem/in allem/und überalles pur/reiv/und allein an den aller-heiligsten Göttlichen Willen. Ge,dencke: Also will es Gott; also gefalltes Gott, also beliebet es Gott ; dasist die Hand Gottes ; da§ ist derWillen Gottes; das ist de? GewaltGottes ; Gottzulieb/ Gott zu Ge-fallen/den Göttlichen Willen zuerfül-jen/will ich das und das/ von Hertzengern/und mit Lust leyden / einzig undallein damm/wei! es Gott also gefallt/