Antwort an Ihr Römif. Kayserliche Mw
icstät Von beyden Löblichen Ständen Zürich undBern äe ääto I2.kn> ,umj 1710.
Allerdurchleuchtigster rc.
Vß demjenigen/so E.K.M. underm 24.letsteren verstrichneniViarri) , an jeden unser beyden Ständen absonderlich abzugebenI gnedigst Beliebens getragen / haben wir deß mehreren zuverncm-^men gehabt; Ob wären E. K. M. solche Sachen vorkommen /dardurch selbige bewogen worden uns nachtrucksamb zu vermah-nen/wie wir in Behandlung deß zwischen dem Henn Prälaten zu St. -Gallen/ von denen Jnwohneren deß Landts Toggenburg annoch hafften-denStrcit-Geschäffts/ in den Schrancken ohnpartheyl- ^leclincion ver-bleiben sollen; Gleichwie wir nun die Ehr gehabt E. K. M. in unser hie-vorigcn an dieselbe abgelaßnen ehrenbietiaen Antwort gründtlichen vorzu-stellen/ wie auffrichtig-und wahr Eydtgnöffis. unser dißörthiges Verfahrengemeint seye/auch daß wir bey disem allem kein ander Absehen jemahlcngeführt/ oder noch führen thüegind / als den Fnd/ und Ruhestand in wchr-ter Eydtgnoßschafft ohnälccnert zuerhalten/ und einen jeden Theil bey al-lem deme / so jhme von Rechtswegen gebühren mag / unverletzt verbleibenzulassen; Als nemmen wir die Freyheit E. K- M..noch dißmahlen mitaller gezimmender Ehrenbietung eben ein solches zueroffnen/ und ftlbige de-mühigst zukitten / Sie allergnädigst geruhen mochten stcherlrch zuglau-ben/daß wir Dißfahls annoch in gleichmässiger bestgemeinter mrenrionohnabläßlich verharren thüind; Wir setzen aber hierbcy m E. K. M. an-gebohme Großmühtigkeit unser demühiges Vertrawen /^daß/wann De-roselben gründtlich wäre vorstellig gemacht worden / wie biß anhero wirunserseiths / eben zu Bezeugung unsers fridliebenden Gemühts je undall-wegen alles echnnliche beytragen helffen / dardurch wir vermeint den Sa-chen auffbillichmässigem Pfad/ uO nach Eydtgnsssss. Harkommen den
fteundt-