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Zweiter Band.
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151
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Gestatten und Geschicke

L51

dra is Füür gha, und jetz sy mer mit üsne Fackle der Walduf, eine hinderem andere.

Mir hei ne Litanei gsunge, wie mer sen i der Chtlcheghört gha hei, und so langsam hei mer üsi Füetz ufgsetzt, wiewenn mer dur ne Lhrüzgang gienge. Wo mer uf d'Höchi ufecho sy, het scho der Himmel bluetrot dur d'Tanne dure gluegt,und d'Tanne sy höch wie Riese schwarz gägem rote Himmelgstande. Mir sy blybe stoh und hei üsi Litanei vergösse.Üsi Fackle sy verlösche, und e Zytlang sy mer still uf der Höchiwyter der Wäg us gloffe, eine näbem ander.

Keine het es Wort gseit, mi het z'ringsetum kei Tonghört. Wie alti Manne, wo uf öpper lose, sy die schwarzeTanne am Wäg gstande, und 's het mi dunkt, sie stöihe wielänger as me lueg, eister nöcher zäme. Uf eismol isch derHermanndli blybe stoh und het mi am Ermel gha. Aber erhet der Chopf gschüttlet und isch wyter gange.

„Was hesch welle säge?" — „He nüt, i säg's nit!" —„Wohl säg's!" Jetz blybt er wieder stoh und lachet übernesälber. „I ha numme so dänkt: weisch du, worum as 'sChristchind uf d'Wält cho isch?"

Jetz het üse Jokeb afo lache: „O, dä glaubt no a nesChristchind, da'sch doch numme für die chlyne Lhind z'gschweige,dumme Kärli! wenn sie brüele!"

Der Hermanndli het wyter gredt: „'s het doch müetzeuf d'Wält cho, wenn der Heiland het müetze stürbe!" Jetz symer all drei blybe stoh; der Hermanndli isch nöcher zue mercho und numme zu mir het er's gseit: „Du, glaubsch du. ase Mönsch cha stürbe für nen andere?"

Jg ha der Chopf langsam gschüttlet, aber drno hanig'sgspürt, wie's mer gliechtet het: „E Möntsch nit!" sägen-i,„aber der Heiland! — Das isch halt kei Mönsch gsi wie mir,drum isch er jo wieder i Himmel gfahre!"

Der Jokeb het der Chopf gägem Wald yne dräiht: „Halt!los, lue, dört isch e Fuchs dure, i han-em d'Auge gseh!"

„Jo, da'sch dänk im Chlausseppli sy Geist, wo uf derHöchi ummegoht, wil er d'Mueter ghaue het," seit der Her-manndli und blybt stoh; aber uf eismol het der Jokeb lut iWald yne grüeft:

„Chlausseppli, chumm, wenn d'ummewäg bisch!"

„Hergott, schwyg doch! 's isch jo Heiligobe!"

Aber der Jokeb het nit glast und het mit em Chnüttela ne dickt Tanne gchlopfet, het grüeft und glusteret, aber mt