Empfang auf den Freundschaftsinseln (1773).
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schlugen sie mit dem ersten Finger an dem Daumen Knippchen dazunach dem Takt und hielten indes die übrigen drei Finger jeder Handgerade in die Höhe. Als die ersten drei aufgehört hatten, fingen dreiandere ebendieselbe Melodie an, und endlich ward ein allgemeiner Chordaraus gemacht. Dabei sangen sie sehr langsam und schlössen zuweilenmit dem Akkord:
Die Gutherzigkeit des Volkes äußerte sich in ihren kleinstenHandlungen, ja in jeder Gebärde. Sie ließen sich's sehr angelegensein, uns mit Kokosnüssen zu bewirten, deren Milch überaus wohl-schmeckend war. Alles vereinigte sich, uns diesen Aufenthalt angenehmzu machen; selbst die Luft, die wir einatmeten, war mit balsamischenDünsten angefüllt. Anfänglich wußten wir nicht, wo dieser vortreff-liche Geruch herkäme; bei näherer Untersuchung aber fand sich, daßwir ihn einer schattenreichen Art von Zitronenbäumen zu verdankenhatten, die hinter dem Hause und eben in voller Blüte standen. Wirdurften uns nicht lange an dem bloßen Geruch begnügen, denn dieEinwohner setzten uns bald auch Früchte von diesem Baume vor.In Westindien sind solche unter dem Namen Shaddocks bekannt; zuBatavia aber und in den ostindischen Inseln werden sie Pampel-musen genannt. Diese hier waren kugelrund, beinahe so groß alsein Kindeskopf und von ganz vortrefflichem Geschmack. Zu beidenSeiten der vor dem Hause befindlichen Wiese lief ein Zaun vonRohrstäben hin, die durchaus kreuzweis geflochten und fest mitein-ander verbunden waren. Durch diesen Zaun gelangte man, vermittelseiner Tür von Brettern, in eine ordentlich angelegte Plantage oderBaumgarten. Die Tür war so gehangen, daß sie von selbst hinteruns zufiel, und das Rohrgehege war mit Zaunwinden (Oonvolvnlus)überwachsen, die größtenteils himmelblaue Blüten hatten. Um dieguten Anstalten der Einwohner genauer zu untersuchen, trennten wiruns in verschiedene Parteien und fanden bei jedem Schritt neue Ur-sache zufrieden zu sein. Das Land sah überall wie ein weitläufigerGarten aus, indem es durchgehends mit hohen Kokospalmen undBananen, ingleichen mit schattigen Zitronen- und Brotfruchtbäumenbesetzt war. In diesen anmutigen Gefilden streiften wir einzelnumher und fanden eine Menge neuer Pflanzen, dergleichen auf denSozietätsinseln nicht wuchsen. Ein Fußsteig leitete uns endlich nacheinem Wohnhause, welches gleich jenem auf der Wiese angelegt undmit Buschwerk umgeben war, dessen Blüte die ganze Luft mit Wohl-geruch erfüllte. Die Einwohner schienen tätiger und fleißiger als