Salas y Gomez.
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Ein Steingestell ohn' alles Gras und Moos,
Das sich das Volk der Vogel auserkorZur Ruhstatt im bewegten Meeresschoß.
So stieg vor unsern Blicken sie empor,
Als auf dem Rurik: „Land im Westen! Land!"
Der Ruf vom Mastkorb drang zu unserm Ohr.
Als uns die Klippe nah vor Augen stand,
Gewahrten wir der Meeresvögel ScharenUnd ihre Brüteplätze längs dem Strand.
Da frischer Nahrung wir bedürftig waren,
So ward beschlossen, den Versuch zu wagen,
In zweien Booten an das Land zu fahren.
Es ward dabei zu sein mir angetragen.
Das Schrecknis, das der Ort mir offenbart',
Ich werd' es jetzt mit schlichten Worten sagen:
Wir legten bei, bestiegen wohlbewahrtDie ausgesetzten Boote, stießen ab,
Und längs der Brandung rudernd ging die Fahrt.
Wo unterm Wind das Ufer Schutz uns gab,
Ward angelegt bei einer Felsengruppe;
Wir setzten auf das Trockne unsern Stab.
lind eine rechts und links die andre Truppe,
Verteilten sich den Strand entlang die Mannen;
Ich aber stieg hinan die Felsenkuppe.
Vor meinen Füßen wichen kaum von bannenDie Vogel, welche die Gefahr nicht kanntenUnd mit gestreckten Hälsen sich besannen.
Der Gipfel war erreicht; die Sohlen branntenMir auf dem heißen Schieferstein, indessenDie Blicke den Gesichtskreis rings umspannten.
Und wie die Wüstenei sie erst ermessenUnd wieder erdwärts sich gesenket haben,
Läßt eines alles andre mich vergessen:
Es hat die Hand des Menschen eingegrabenDas Siegel seines Geistes in den Stein,
Worauf ich steh', — Schriftzeichen sind's, Buchstaben.
Der Kreuze fünfmal zehn in gleichen Reihn;
Es will mich dünken, daß sie lang bestehen,
Doch muß die slücht'ge Schrift hier jünger sein.
Und nicht zu lesen! Deutlich noch zu sehenDer Tritte Spur, die sie verlöschet fast;
Es scheint ein Pfad darüber hin zu gehen.