Salas y Gomez.
317
30. Ein zweiter Schuß und bald ein dritter trieben
Von bannen uns mit Hast zu unsern Booten.
Wie dort er lag, ist liegen er geblieben;
31. Es dient der Stein, worauf er litt, dem Toten
Zur Ruhestätte, wie zum Monumente,
Und Friede sei dir, Schmerzenssohn, entboten!
32. Die Hülle gibst du hin dem Elemente!
Allnächtlich strahlend über dir entzündenDes Kreuzes Sterne sich am Firmamente,
Und was du littest, wird dein Lied verkünden!
2 .
Die erste Kchiefertasel.
1. Mir ward von Freud' und Stolz die Brust geschwellt;
Ich sah bereits im Geiste hoch vor mirGehäuft die Schätze der gesamten Welt.
2. Der Edelsteine Licht, der Perlen Zier
Und der Gewänder Indiens reichste Pracht,
Die legt' ich alle nur zu Füßen ihr.
3. Das Gold, den Mammon, diese Erdenmacht,
An welcher sich das Alter liebt zu sonnen,
Ich hatt's dem grauen Vater dargebracht.
4. Und selber hatt' ich Ruhe mir gewonnen,
Gekühlt der tatendurst'gen Jugend GlutUnd war geduldig worden und besonnen.
5. Sie schalt nicht fürder mein zu rasches Blut;
Ich wärmte mich an ihres Herzens Schlägen,
Von ihren weichen Armen sanft nmruht.
6. Es sprach der Vater über uns den Segen;
Ich fand den Himmel in des Hauses SchrankenUnd fühlte keinen Wunsch sich fürder regen.-
7. So wehten töricht vorwärts die Gedanken;
Ich aber lag auf dem Verdeck zu Nacht
Und sah die Sterne durch das Tauwerk schwanken.
8. Ich ward vom Wind mit Kühlung angefacht,
Der so die Segel spannte, daß wir kaumDen flücht'gen Weg je schnellern Laufs gemacht.
9. Da schreckte mich ein Stoß aus meinem Traum,
Erdröhnend durch das schwache Bretterhaus;
Ein Wehruf hallte aus dem untern Raum.