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Curieuses und reales Natur-, Kunst-, Berg-, Gewerck- und Handlungs-Lexicon ... / nebst einer ausführlichen Vorrede Herrn Johann Hübners
Entstehung
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1605-1606
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j^teRoobj ApochyÜsoü^ Sapa vel Rohob,

Mickg-sottcncr Safft, dergleichen seyn- inmöfficinen zu finden, Rob. Acaoatum, Ber.

dc,W, C-taFotm» nlgtomm cum&hneSac-ttjto, Cynosbati, Diamori cum Meile, c. Sae-tliaro, Fragorum, Juniperi bacc. Myrtillo-Ium ,Nucura, Ribium,PeIlucMi in. Scatulis.pur-gantis,Simpl. c. Saccbaro & s.Saccharo, Rubiifai, Sambuc. purgant. simpl. s. Saccharo.Sapaepini,loch. ad althma. S. de Scilla, de Altha, decaulibusFarfara.Papavere.Pallulis, Pineis, Por-talata, pulmnne Vulpis , Diacodii montan,.Lotbisani & experti, PanisCydon. c. atomar.(iiapLGelat.Cydon.purganr. duplicat. simpl.^[.Ojintal. . . - .

Rotor, Qi^rcus folus molli lanugmc pubeiccnti»

k!,8mMch, Robre, Deutsch , Stein-Ei -Lruftine Gattung Eichen, welche Eall-Aepf-sckmzet, oder ein Bcmm, der niedriger ist alsliiWciiic Eiche, jedoch sehr dicke und gcdre-tkt Lein Holy ist sehr hart und starck. SeineWer sind wollen-weise gar tieffansgeschnit-(cit.u.mif einer weichen Wolle überzogen. DieMtcn find Käylcin, und die Früchte Eicheln,die !lmm such als die an der gemeinen Eiche.Mr Baum wächst wo es bergicht ist. Erfüh-«t viel Sai essentiale. Das Laub, die Früchte>Me Schale halten an, zertheilen, und Ha-lm elei, solche Krafft, wie die vondcrgemci-mn Gche, davon an seinem Orte gehandelt«dm. So habe ich auch von den Gallapffel»«»limm besondern Ort gehandelt.dca>iit!,oder Grotten-stirbeit, zu solcher wrr-denzebrailcht dieConzeiationea. Marcasitcn,Allallen,Ametisten, die Petn'ficationes, rotheM misse Loralleu-Zincken, die IndianischenGentes, welche wie tzanen-Kammc aus-schc», Eisen-Schlacken, Schmcln-Slas, aster-danbTee-im'o Fluß-sonderlich die sogenann-tuiE.Iacobs-Muschcln, >vclcl>c hübsch breitWach seyn, die Perlcn-Muttcr, und unzch-lch andere kleine Muscheln und Schnecken,mhwchl hier bey uns in Europa , als auch anm Asiatischen und Afrikanischen Sec-Elrandgesunden, und damit Grotten in de»MmallSgczieret werden.

«oche, ein also genannter See-Fisch. hat. %<»Attchsjch La.-«-,welches eigentlich eine Brom -MrHtaube hciffet, und müste also Brom -Mnssilch vertcutschet werden, iveil die Ro-mc en so mit Stacheln besehet, wie selbigev»m. InSgcmein davon zu reden, ist es" «er iiorplichter See-Fijch, nicht groß!"'E^',aber mit breiten Flügel»,»nd einemmgeiiGchwani!versehen, aufdemselben. wiei aufd-mRucken längst hin, ist er zmnwe-"W" mt einer Reihe Stachel» gewaffÄ'N^tur sehr fruchtbar, und vcrglei-o'W kic Eyer-Stocke der Weidlei» mitL-Encrst°cken, also daß zugleich gros-ausser der Gewohnheit an-H f riarinn und zwar in Menge zu fln-i e<mc ty m lelcher Ordnung und der* 6e8 den Hünern geschiehet,Nwerben. Es sind aber derK Kv» Gattungen, und können svl-^ >» glM und stachlicht« getheilet

Rochetta Rocken »6s6werden; zu den glatten gehören Rajamucos»

scu Laeviraja, R. undulata, R. oculata, R.Stellaris, wie Mich Oxyriiichu* Major undminor : ju den stachlichten werden gczchlctNaja aspeta, Stellaris, oculata, davata, l'pi.nola scu laniüca, sullonica und afperrima.Ob NUN wohl aste diese Sorten beym R»nde-letio, Aldtovando und stonüonit, abgebildet,und beschriebe» stehen, so kouunen doch kaumzwey derselben, und zwar »iir von der kleinenArt, bey uns zum Vorschein, die andern bleibenuns Deutschen unbekannt.

Röchet, Rochetto, eine Art Lhvr-Hemdeu,so dieBischösse und Lebte gebrauchen.

Roebetta, oder das Orientalische Pülverlein, istnichts anders als die Orientalische 5omie, soausSyrienkommtckmd in grauen Säcken ge-brachtwird, welche besser ist, als dievon Tri-poli,so in blaue» Säcken kommt. Die sannenStücken heiffen Raquci-e. und wenn sie gestos--scn, das Orientalische Pülverlein ; wird «mmeisten von denGlasmachern gebraucht.Rocken, Roggen, das gewöhnliche Korn zumBrod-Backen, ist dreycrlcyArten, alsseealehybernum, Winter-Rocken, weil er vor Win-ters noch gesäet wird, und aufgehet; folgendenFrühling aber gehet er erstlich in den Halm,und im Sommer wird er reiff. Don diesemWinter-Roggen ist »veh eine besondere Gat-tung vorhanden, welche man wegen vielerHalme, die aus einem Korne wachsen, Seealehybernum fertilius, Standen s Roggen nen-net. Seine Lehren sind sechs biß acht Zolllang, und stecken voller Körner. Er erfoderteinen starckc« tragbaren Acker, und eine sehedünne Aussaat: Wenn er reistet, muß er ge-schwind eingebracht werden, sonst fället er in3. Tagen gany aus. Man säet ihn ebenmäßigvor Winters, wie den gemeinen Roggen ;wenn man ihn sonst im Frühling zugleich mitGerste auf ein Stück säet, so wird er mit derGerste im Sommer rciff, und kan cingeerndctwerden : der Stauden - Rvage aber bleibetnoch den Winter durch,iedoch solgendenSoen-incr rriffct cr auch gar, und ka» man also deneinen Acker zwiefach nutzen. In Norwegen ist sothaner Stauden-Roggc sehr gemein, vonbannen ist er in Pommern gebracht, und auchbey uns bekannt worden: wiewohl ihn unsereAckers-Heule wenig bauen. Die dritte Sorteist 8ecale Vernum t!.k.Svmnicr-Rofigen,wel-cher mit Anfang des Frühlings gesact wird,und bald darauf folgenden Sommer zeitiget.Wiewohl nun dieser Somer-Roggen bey ims! hin und her zu finden : so sind docheinige nnüi wohl die meisten Oerter, an welchen er gar! nicht bräuchlich, sondern da nur eitel Winter-Roggen gcdauet wird. Der Roggen ist in sei-nem Temperament mäßig warm, zwar etwasweniger, als der Weine, jedoch mehr als dieGerste. Und eben also ist es auch mit der Nah-rung, die der Rogge dem mmschlichm Leibegiebet, beschaffen; nemlich er nähret wenigerals der Weiße,iedoch mehr als die(Ävstc. linddieweil der Roggen gleichfalls einige versto-pfende Zähigkeit an sich hat, so ist bey ihm auch1 alles wahr, was vsn dem Weitzen gesagt wird:

tzee 2 inson-