!
m
U-
»ti
fc
bie
4b
:,fo
iti
tu
i«:
!llf
tu
Clt
K
sie
(b
m
1U:
b
«-
I#
rii
!l&
j-
<-
i
;i
I:
I
t
>-
l!
II
c
I,
5
t ,i it |
i
Rohr-Hünlcin Ronas
1609
J-t,4 FlißThvN. 4 ) Sup« - Rohr - Flöt/
«ÄÄ'eiv, unter diesen. Nahmen wcr-dm imncherlev Arten von Waffer-tzünem be-MssM/bc»uns sind dieschwarnen Bläßlinge,djem Kopffeund Schnabel eine weisse Haut,mttincDlaffe habe», die gemeine,ien. Sieb«bm linde Federn die mehr ein Haar zu »cn-m,,kütln auf der Erden,nähren sieh im Was,f,r #011 Gras und Wasser-Würme», fliegenikK Ijccl), und kennen anders nicht, als durchdichürsib beremnien werden. Ihr Fleisch istMilch und unartig, doch im Herbst und Witt-mWr als zu andern Zeiten.
WoLolben, f.Typha.
Aslir-^perlinas. Sperling,njobr; U'cctf in den Orgeln, ist so viel alsSebaarrwerck: siehe Schnnecmeuck, weiterunten: welche nicht als Flöten angestiinmet«ck». . ^ ,.
Wfl-m, lind die geringen Ertze, welche mitM11 beschicket, und einmahl durch den O-fuigtschmelcct sind; dieses heist alsdann Eil-tlrmLahftein gebracht.
Molaud oder Ruhland, Holmim*fiatu*, wer-tn! iiisaemein die Säule mit einem Schwerd-tegeiieiinct,welche auf den Marcktcn in ct!i-chcn Eächffchen und andern Städten, auchmilder Flur und Granre aufgerichtet wurden,dadurch das Weichbild oder die Gerichtsbar-keit derseldigen anzudeuten: hat feinen Na-Mii von Rügen,und nicht von Rolando. An-der! wollen es von dem alten Worte robcn.rot-tei, oder ausrotten herleiten, daß es so viel alsRodeland, oder einer, der Büsche und Wäl-der mi»rvttct,Aeckcr daraus machet, Dörfferoder Städte drauf bauet. Noch andere vonRuhe oder Ruhe, daß solcher gestalt Ruhland»11 Ort der Freyheit, des Friedens und derKiihl bedeute. s.Zerr.vex.
SRoUe,!". trochlea.
Kolk, f Mangel.
Mniliud zuiämmen geschlagene Breter, wiemDut-Bette, da man Ern oder Berg entwe-der m der Grube,oder am Tage darüber hinun-terliurizet.
Ko!I Erde heiff diejenige, die locker ist, immerbr« oder nachfüllt.
s. Magdalia.
Aommsche-Treppen.sind, welche keine Stuf-m>WM, daß man auch hinaufcciten kan.n°»-r.,,leine Wuruel, die ein wenig dicker istaiswie Suß-Holy, und die sich eben so, als wiedieselbe, m dem Lande ausbreitet. Sie mäch-tet m Armenien oder Turcomannien, auf denWiamschen Gränhen,unfccne von decStadtMac, und sonst an keinem andern OrteK' l?i e s'ebet dem Wasser in weniger ZeitrmetMichest^.^ rothe Farbe: in des Mo-ffiv ^ Umwand mit gefärbet.
2 M« Wurtzelwird in Persicn undIndienmwcker Handel getrieben. Sie färbet der-Mffeirschnell und starck, daß, als einsmahls,W.»« Berichte, in seiner Persia-8 ve^^^s'bung, eine Indianischedamit beladen wäre, auf der Rhe-deovnOrmus gestrandcr, das Meer, längs an
Rondeleti Rosa _1610
dem Strande allwo die Renas - Sacke hinge-schwommen, einige Tage lang, gantz roth ge-schienen.
Rondeleti Molybdena f.Dentilaria.
Ronn-Daum s. Rund-Baum.
Roobs. Rob.
Reinette s. RneKetta.
Rotellas Ror8vlis.
Ros. der Tdau, ist nichts anders als ein wässerig-tee Dunst und Feuchtigkeit, welche den heite-ren Wetter aus der Erden oder Wasser auf-steiget, und wegen der kühlen Lasst alivbaldwieder auf die Erde fället. Etliche schreibendemselben grosse Tugend zu, sonderlich demMapen-Thau. s.Thmi.
Ror vi trluli ist das Phlegma Vitriol!.
Rosa, ignis sacer s. Rase.
Rosa, eine Row, die lieblichste Blume an Geruchunter allen Blumen, werden eingetheilet inrothe, Leibfarbenc, weisse, aelbe und bunte Ro-sen. Die rothen scynd entweder einfache odergefüllte, blutrothe, gcstricmte, Sammet-oder Prouintz-Rosen, Rosa rubra simptex &piena. sina. Die Leibfarbigcn sind entwedergemeine (Zentifolien, CZentifolia vulgaris,oder grosse Holländische (Zentifolien, centi-foiia Lataviea, oder auch blaß - rothe Auckcr-Rofen. Rubra pallidior, vamascena tubra,oder Monat - Rosen, menstrua. Die weiffenRosen seynd entweder irühe, gemeine, einfache,gefüllte, und halb - volle weisse Rosen, rosa at-ba prtecox vulgaris, vdevspäte, einfache undwolle Herbst - Rose», rosa serorina piena &simpl. oder groß und kleine, einfache und ge-füllte Mosch-vdev Damasccner - Rosen, Rosa
vamascena Major & minor, flor. simpl. &c
pien. Die gelbe» sind entweder einfache odergefüllte, rosa Intea, simpl. & piena. Diefcheckigten Rosen sind groß und klein, Rosa
versicolor major & minor. Es giebt Mich IIvch
andere Rosen, als die Zimmet- Rosen, Rosa(Zinamomea, TürckischeZinoberrvthe Rosen,Rosa Turcica, wilde Rosen; die man zuweilenin Wäldern antrifft, und unter allen Rosen-Sträuchern, mit vielen Dörnern am höchstensteigen. Alle Rosen insgesamt werden entwe-der durch Zectheilung der alten Stücke oderdurch die abgelassenen Würfel - Schößlein,oder durch eingelegte Stäudlein sortgeziclet.OieVerfec-ung der Rosen - Sträuche geschie-het am besten im Herbst, und zwacic früher icbesser, man muß sie aber wohl beschneiden,und mit der Wurm liess in das Erdreich sc-ncn, daß nur die Gäbclcin hervor reichen.Im Frühling soll man sie, so bald man mir indie Erde kommen kan , einsetzen, damit sienoch im Winter Früchte bekommen. EinigeGärtner setzen und düngen sie ini abnehmen-den Mond. Sie bekommen aber grössereBlumen, wann man sie im wachsenden Lichtversetzt, im Vollmond aber sie zuverseyen,wollenste wegen ihrer Dicke nicht wohl aufge-hen ; ie bessere Erden, ic schöner die Rosen dar-innen wachsen. Wenn man den Monat-Rosendie Knöpfe und das Laub nimmt, wen» andereblühen, so treiben sie hernach spät, man mußihnen aber, wen» andere verblühet haben, fri-Eee; schcn