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III/1 (1895) [Elektricität und Magnetismus (II)] / unter Mitwirkung von Prof. Dr. F. Auerbach, Dr. E. Brodhun, Prof. Dr. F. Braun, Dr. S. Czapski, Dr. P. Drude, Prof. Dr. K. Exner, Prof. Dr. W. Feussner, Dr. L. Grätz, Prof. Dr. H. Kayser, Prof. Dr. F. Melde, Prof. Dr. A. Oberbeck, Prof. Dr. J. Pernet, Dr. F. Pockels, Dr. K. Pulfrich, Prof. Dr. Fr. Stenger, Dr. R. Straubel, Dr. K. Waitz ; herausgegeben von Dr. A. Winkelmann
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Isogonen.

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genannt werden darf. Dass in diesen 4 Punkten alle Isogonen Zusammentreffenmüssen, ist nach der Definition der letzteren leicht einzusehen. Es werden dasnämlich diejenigen Punkte sein, in welchen der Werth der Deklination ein un-bestimmter wird; nun ist die Deklination der Winkel zwischen zwei Richtungen,sie wird also unbestimmt, wenn irgend eine dieser beiden Richtungen unbestimmtwird; der geographische Meridian wird in den beiden Erdpolen unbestimmt,der magnetische da, wo die Horizontalcomponente H des Erdmagnetismus Nullwird. Es folgt hieraus zugleich, dass die beiden nicht in die Erdpole fallendenSchnittpunkte der Isogonen Punkte sind, in denen H — 0 ist. Ihre Lage istnach den genauesten Bestimmungen die folgende:

Magnetischer Nordpol: 70° 30' nördl. Br., 97° 40' westl. L.

„ Südpol: 73° 39' südl. Br., 146° 15' östl. L.

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(P. 146.)

Wie man sieht, sind diese Pole durchaus nicht die Enden eines Erd-durchmessers. Der Nordpol liegt westlich von der Halbinsel Boothia, der Süd-pol zwischen Victoria und Wilkesland.

Zwischen den Erdpolen und den ihnen benachbarten magnetischen Polenändert sich S ausserordentlich rasch, hier liegen die Isogonen sehr dicht beieinander, in der Nähe des Aequators hingegen und nördlich davon liegen siesehr weit auseinander. Von den einzelnen Isogonen lenken zunächst die beidenstark gezeichneten schrägen Linien die Aufmerksamseit auf sich, die, vermögeihrer Fortsetzung auf Fig. 146 auch als eine einzige um die Erde herumgehendeLinie aufgefasst werden können. Es ist das die Linie, auf welcher 8=0 istund welche agonische Linie heisst. Streng genommen ist aber die Zusammen-fassung der beiden agonischen Linien in eine einzige unerlaubt, weil auf zweiStrecken derselben, nämlich zwischen den beiden Nordpolen und zwischen denbeiden Südpolen 8 nicht Null, sondern ± 180° ist, die Nadel also zwar in dengeographischen Meridian fällt, aber nicht mit ihrem Nordpol, sondern mit ihremSüdpol nach dem geographischen Nordpol hinweist. Die agonischen Liniengrenzen das Gebiet westlicher, positiver Deklination (fast ganz Europa, Afrika,Vorder-Asien, die östlichen Drittel von Nord- und Süd-Amerika, die Westspitze