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Induction.
Man hat däbei zu unterscheiden:
a) Theile des Raumes ( S ), in welchen nur elektrostatische und inducirteKräfte wirksam sind,
b) Andere Theile ( S '), in welchen die Strömungen durch andere wirksameKräfte (z. B. durch galvanische Ketten) vorgeschrieben sind.
Für 5 gelten dann nach den bisherigen Ausführungen die Gleichungen:
w
= - x (;
— (
= _*(
d<p
dx
dcp
8<p
dz
8_UdtdVdt
dt
A 2
Ä 2
)•
)■
)■
( 20 )
(21)
Hierzu kommt die Continuitätsgleichung:
du dv dw dr\
dx dy dz dt'
wenn yj die Raumdichtigkeit in dem Punkte x, y, z ist.
An der Grenze zweier, verschiedener Medien nimmt dieselbe die Form an:
de
(u — u') cos («, x) -+- (v — v') cos ( n , y) (w — w) cos («, z) — — , (22)
wo e die Flächendichtigkeit in dem betreffenden Grenzpunkte ist.
Das Potential <p ist dann von der Form:
wobei das erste Integral ein Raumintegral, das zweite ein Flächenintegral ist.
Nach der HELMHOLTz’schen Ableitung der Functionen U, V, W werden die-selben anstatt der Gleichungen (9) durch die Ausdrücke:
U =
1
SV
Cu'dz'
2
dx
+ J
f r
1
f v’ dx'
2
dy
+ J
1 r
1
fw' dz'
2
dz
+ .J
' r
definirt, wo:
t F __±
2 nj dt r
(24)
(25)
Hiernach kann man an Stelle der Gleichungen (20) auch schreiben fiir denRaum S:
—== 4 TT X (p
AU —
A V-
AW —
dxdt
dcp
dxdt
dtp
dxdt
mit der Bedingung:
= 4irX ^
- 4ll (Ä
dx
dcp
dy
<e
A 2
V 1 + A*
A 2
cU\dt )dV\dt )dJV\dt)
(26)
dW
-7- + -w- = 0.
(27)
Für den Raum .SGleichungen; wobeifrüheren Werthen unterschieden werden:
dU dVdx dy " T " dzgelten nach der früher gestellten Bedingung die folgendendie hier auftretenden Grössen durch Striche von den