Zweites Capitel.
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deren Thierc fast schon ’/» Zoll gross waren, das Nest' ganzverlassen, und sass an der Thcilung eines Zweiges, ziemlichweit vom Nest entfernt. Am 14. und 15. April 1843, sehrrauhen Tagen, an denen wiederholt Schnee fiel, waren einScarahaeus stercorarius und einige Gerres die einzigen Insee-ten die ieh im Freien fand. Die Raupen-Nestcr von Liparischrysorrhoca waren alle verschlossen. ,Es gehört aber umdiese Zeit nur warmer Sonnenschein dazu, um die Thierehervorzulocken. Drei Tage später als das Wetter sich geän-dert, traf ich sie bereits iin Freien. Ins Zimmer genommen,verlassen diese Raupen die Nester viel früher. Am 26. De-ceinber 1842 brachte ich mehrere Nester mit den erwähntenRaupen nach Hause, und legte sie auf das Fenster eines un-geheizten Zimmers, wo sic von der Morgensonne eine kurzeZeit beschienen wurden. Sie verlicssen die Nester am 4.April. Am 26. Deceinber 1841 hatte ich mehrere Nester mitnach Hause genommen und diese in meiner Schlafstube, dieim Hause eines Bäckers grade über der Backstube sich befand,dadurch täglich erwärmt wurde, und ausserdem gegen Mittaglag, aufs Fenster gelegt. Nur selten kam es vor, dass dieFensterscheiben im Winter sich mit Eis belegten. Am 1. März1842 als die Wärme sehr zugenommen hatte, verlicssen dieersten Raupen die Nester, die andern in den folgenden 8 Ta-gen. Anfangs sammelten sie sich auf den Nestern, verliessendiese alsdann und sammelten sich in den Ecken an den Fen-sterscheiben wieder zu Haufen. Die mehrsten starben erst zuEnde des März und Anfang Aprils.
In höheren Gegenden erwachen die Insecten später ausdem Winterschlafc als in tiefer gelegenen. Im Frühling 1839machte ich mit unserm eifrigen Entomologen Rendschmidt undRotermund, eine Reise in die Berge von Oesterreichiseli-Schle-sien. In der Ebene war die ganze Insecten-Welt bereits mun-ter, Staphylinus erythropterus auf den Wegen häufig in Be-