Dauer des Winterschlafes.
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gattung. In den hoher gelegenen Gegenden waren die Inscctendagegen noch grösstentheils versteckt. Am 20. Mai fanden Roter-mund und Rendschinidt bei Karlshrunn am Fusse des Altvater-Berges, etwa 2000 Fuss über der Meeresfläche Ciicnjus depres-sus, Peltis dentata, Pelt. crassa, Calopus serratioruis, Elaterfasciatus, Thnalus limbatus tief unter Baumrinde im Winterla-ger *). Die Frühlings-Sonne lockt manche Insccten hervor, neueKälte verscheucht sie wieder. Ratzeburg sah *) Ilylcsinus piniper-da schon in den ersten Tagen des März schwärmend, uudbei wie-derkehrender Kälte von neuem sich verbergen. Die kürzere oderlängere Dauer des Winterschlafes ist von individuellen 'Ver-schiedenheiten abhängig. Die zärteren sagt Schmidt, wenig-stens mehrere Arten derselben, beziehen früh, oft schon laugevor Eintritt der Kälte, andere, namentlich die grössern Blatt-lauskäfer und einige Wanzen, später die Winterquartiere.Wanzen sah Schmidt an kalten Herbsttagen selbst nach Ein-tritt des Frostes wenn auch nur ausnamsweise im Freien. Aci-dalia (Geom.) hrumata erreicht erst zu Anfang des Wintersihre Vollkommenheit, Triehocera hiemalis Meig., Boreus hie-malis Mg., Chionca araneoides Latr. und die Poduren schwär-men selbst an sonnigen Wintertagen 5 ). Die mehrsten Insec-ten verlassen im Winter bei cintretcnder 'wärmeren Tempera-tur ihr Lager nicht. Kirby und Spcnce fanden am 26. Febru-ar, im Garten grabend, eine Colonic von Mvrmica rubra voll-kommen munter, doeh sah er sie weder jetzt noch sonst, beimilderem Wetter ausserhalb ihres Lagers. Dagegen flogennach Oehsenheimer J ) in einem mildem Winter Papil, Meone,
J ) Es blnheten um Karlsbrunn damals noch Anemone nemorosa, PuTmo-naria officinalis, Tussilago alba und farfara Daphne mezereum undDentaria enneaphjlla.
*) Forst-Inseclen lter Theil S. 172,
3 ) Hnrmeister Handhucli der Entomologie S, 031*
4 ) a, a. 0, Bd, 1. S, 128,