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Besondere Wohnungen der Winterscliläfer.
fleck enthält. Die Mitte des häutigen Ueherznges der innernFläche des Kalkdeckels ist zuweilen mit der Mitte der vordemFläche des ersten häutigen Deckels durch ein kleines trocknesduiikelhrauncs Säulehen verhunden. Gewöhnlich aher findetinan dieses nur noch an der vordem Fläche des ersten häuti-gen Deckels, zuweilen diesen und den 2t. häutigen Deckel eben-falls noch durch einen 2t. dunkelbraunen trocknen Fleck ver-hunden. Der innere häutige Ueberzug des Kalkdeckels zeichnetsieh vor den übrigen häutigen Deckeln vorzüglich durch seinegelb - bräunliche Farbe und seine geringere Durchsichtigkeitaus. Seine eigentümliche Färbung hat er von beigemischterGalle erhalten, mit der der Magen gefüllt ist, und von derdas Thier, nachdem der Kalkdeckel gebildet worden, durch dieMundöflhung etwas ausbricht. Das erwähnte kleine brauneSäulehen und der braune Fleck zwischen dem ersten und zwei-ten häutigen Deckel sind ebenfalls nichts anderes, nur ersehei-nen diese dunkler, weil die Galle hier nicht zertheilt, und nichtmit Schleim vermischt ist. Es erscheint auf den ersten Blickunerklärlich, wie das erwähnte Säulclien zwischen den erstenund zweiten Deckel gelange, wenn es ausgebrochene Galle ist,da diese nur durch die Mundspalte hierher gelangen kann,beim Zuriiehziehn des Thiercs der Kopf zuerst, dann der vor-dere Theil des Fusses, zuletzt das hintere Ende des Fusses ein-gezogen wird, und der Kopf längst hinter den Mantelsaum zu-rückgezogen ist, wenn der erste und dann die folgendenhäutigen Deckel gebildet werden. Dennoch erklärt sich derHergang sehr einfach. Wenn der Kalkdeckel abgesetzt wird,ist der Kopf und der Fuss ganz hinter den Mantelsaum zurück-gezogen. Ist der Kalkdcckcl gebildet, so erweitert sich dieMitte des innern Randes des Mantclsauines, das Thier schiebtdurch ihn das hintere Ende des Fusses, und legt sich damitan die Mitte der innern Fläche des Kalkdeckels, während inder nächsten Umgebung die Bildung des häutigen Deckels um
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