I-age der Thicre während des Wintersclilafes,
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Die Ameisen legen sieh nach Huber 1 2 * ), bevor sic in denWinterschlaf gehen, so dicht aneinander wie möglich 5 Lygaeiajiteri fand Schmidt in ganzen Klumpen, grösstenthcils mitden Füssen gegen einander gekehrt, und gleichsam in einan-der gewickelt. Die Bienen sah Reanmur*) auch, dicht anein-ander gedrängt, durch die, in Contraetion befindlichen, Schen-kel in einander geschlungen. Der äussere Habitus des Kör-pers selbst zeigt bei den Insccten im Allgemeinen nach Suk-kow'’), den Zustand eines Zusainmenziehcns in sieb selbst,Kopf und Halsscliild sind einwärts gezogen, die Fühler unterden Kopf geschlagen, und die Fiissc so unter den Leib gezo-gen, dass man die Tbierc eher für todt als lebendig hält. Da-mit stimmen auch die Angaben von Schmidt und andern En-tomologen überein. Es ist dies auch die gewöhnliche Lage,in der sich die Tliierc, sowohl im Zustande der Larve als desBildes, während der gewöhnlichen Tagesruhe befinden, oderdie sie annehinen, wenn sie sich bedrohet fühlen. Treitsehkc 4 )erzählt von Episcma valligera und Polia texta, dass ihre Rau-pen, die ihrer Nahrung in der Nacht nachgehen, bei Tage zu-sammen gerollt liegen. Rcamnur 5 ) erwähnt, dass die Raupenvon Papilio einxia, die berührt sich zusammen rollen, währenddes Winterschlafs in derselben Lage zubringen, ferner, dassdie Raupen von Liparis chrysorrhoca 6 ) etwas gekrümmt (nnpeu recourbec en arc) überwintern. Fischer von Röslcrstainmsagt dasselbe ausdrücklich von der Raupe von Polia ailvena 7 ),
J ) S. Burmeister a. a« 0. S. 630-
2 ) Reanmur a. a, 0. T. V. Part. II. S. 365.
Ucber den Winterschlaf der Insecten. I 11 Heusinger’s Zeitschrift fürdie organische Physik. Bd. 1. 1827, 8. S. 611.
4 ) Treitsclike a. a. 0, Bd, 5. Abtli. 1 S. 166. und Abth. 2, S, 64,
s ) a. a. 0. Tom. II. Part. II. S, 213. 214.
«) a. a. 0. S. 168.
7 ) Treitsclike a. a. 0. Bd. 6. Abtli. 1. S. 397.