«4 Siebentes Capitcl.
und von der Raupe von Ornix anseripcnnclla *), einer Sack-trägerin, dass ihr Sach im Winter hrumrn ist, weil das Thiergekrümmt darin liegt. Stapliylinus sanguinolentus rollt sichnach Kirhy und Spence zusammen, mit dem Kopf im Centrum,und Malinowski * 2 3 ) fand Yespa crabro auf der linken Seite lie-gend ganz gekrümmt.
Die von mir in der Winter-Erstarrung beobachteten Re-genwürmer lagen entweder ganz grade, oder etwas zur Seite,oder fast in einem Kreise, oder vielfach gekrümmt und ver-schlungen, möglichst in sich selbst zusammen gezogen undverkürzt.
Hirudo medicinalis s ) steckt den Kopf in die Aushöhlungdes Fusses und überwintert so in gekrümmter Stellung. Li-max agrestis 4 ) zieht sich in sich seihst zusammen, bildet eineArt Kugel und bleibt in dieser verkürzten Lage während desWinterschlafs. Helix pomatia zieht zuerst die Fühler, dannden Kopf ein, schlägt die beiden Seitenhälften des Fusses aneinander, ihn möglichst in sich selbst zusammen ziehend undverkürzend, zieht zuerst das vordere, zuletzt das hintere Endedes Fusses hinter den Mantclsaum, breitet letzteren allmähligso aus, dass er eine vollkommne Scheibe bildet, und von demTliiere nichts weiter sichtbar ist. Auch im Sommer ziehensich die Thiere nicht selten in diese Lage zurück, in welcherich auch Helix hortensis, Hel. fruticum und Hel. arbustoruinwährend des Winterschlafes beobachtet habe. Bei den, vonmir während des Winterschlafes untersuchten Exemplaren vonSuccinca putris war der Fuss und der Kopf zwar ebenfallsganz eingezogen, der Mantclsaum ausgebreitet, aber in der
Fischer von llöslerstamm a. a. O. Hit. 9. S. 118.
4 ) a. a. 0. S. 156.
3 ) Brandt und llatzeburg a. a. 0. iS, 254,
*) Spallanzaui a. a. 0, iS, 242.