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Neuntes Capitel,
tacus fluviatilis) an dein Schwänze fasst und so in die Hohelieht, dass der Kopf abwärts hängt, was den Thicren sehr zu-wider ist, sic aus der Spalte, die von vorn in die Kicinenhöhlcfuhrt, zuweilen reichlich mit Schaum gemischte Flüssigkeitentleerten, ohne auf diese, welche ich nur für von aussen ein-gedrungenes Wasser hielt, weiter zu achten.
Am 25. Juni 1844 lioh ich 7 Krebse auf die bezeichnetcWeise in die Höhe. Alle entleerten eine graulielilc Flüssig-keit durch den Eingang in die Kiemenhöhle, die grössteutheilsV911 seihst zu einer gallertartigen Masse gerann. In dem nichtvon seihst gerinnenden Tlieile bildete sich durch Zusatz vonkonzentrirtcr Salpetersäure sogleich eine milehichte Trübungund reichliches weisses Gerinnsel, ln einzelnen Tropfen bil-deten sich beim Trocknen ganz dieselben Krystallformen wieim Blute der Schnecken. Am 26. waren 2 von den Thieren todt.Die blosgelegten Kiemen waren ganz trocken. Als ich dieübrigen Thierc wie Tags zuvor in die Höhe lioh, wurde we-der Flüssigkeit aus der Kienicnspalte, noch Luft entleert.Bei dreien cntblösste ich durch Wegnahme des Rückenschil-des die Kiemen, die alle trocken waren. Zwei Thiere, dieich seit gestern in einer trocknen Schale aufbewahrt, ohne mitihnen zu experimentiren, entleerten, als ich sie heim Schwän-ze aufhob, von selbst nichts, aber als ich eine Pincette in dieKiemenspalte einführte, floss bei beiden noch ziemlich reich-lich Flüssigkeit ab, w r clclie sogleich von seihst gerann. Beieinem Steil Thiere, welches trocken gelegen hatte und an demauch noch nicht cxperiinentirt w ar, entblösste ich durch Wcg-schneiden eines Thcils des Riickenseliildes die. Kiemen, dieganz nass waren. Die beiden noch übrigen unverletzten Thie-re, mit denen ich am 25ten experimentirt hatte, und 5 andereThiere, die ich gleichzeitig mit jenen gekauft hatte, und dieseit dem 25tcn im Trocknen gelegen hatten und aus der Kie-menhöhle nichts entleerten, legte ich abgesondert von einan-