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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
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Neuntes Capitel,

spirations-Bcwcgungcn wahrnalun, während M. Hall wohl mitRecht die Zerstörung- der geringen Quantität Sauerstolf beiseinen Versuchen, doch nicht gradezu als durch die Haut be-wirbt ansieht, da die Beobachtungen nicht so ununterbrochenstattfinden konnten, um die Frage über gänzliche Abwesenheitder Respiration zu entscheiden, und er selbst hei günstigemLichte eine leichte Bewegung der Seiten wahrgenonunen zuhaben glaubt, und daraus auf ein geringes diaphraginatischesAthmen schliesst. Ein Ueberselien so leichter Bewegungen,die nur in langen Zwischenräumen eintreten, ist sehr leichtmöglich, und sie sind um so eher anzunehmen, als die Respi-ration durch die Haut, die bei der geringen Quantität Blut,welches ihr während des Winterschlafes zugeführt wird, nochviel unwahrscheinlicher ist, als die Respiration durch die Lun-gen. Zweifelhaft bleibt es aber, wie die Thierc sieh fernererhielten, die bei den Versuchen von. Saissy während des un-vollkommenen Winterschlafes allen Sauerstoff aufgezehrt hat-ten, ob sie iu den vollkommenen Winterschlaf übergingen,oder asphyctisch wurden, wie die Igel Sn den mit ihnen wäh-rend des Winterschlafes von mir angestellten Ersäufiingsver-suchen.