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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
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Blut der Winterschlilfer,

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pier wirklich Eisenhaltig- fand, so gebrauchte ich bei sänuntli-chcn Untersuchungen nur durch verdünnte ganz reine Salzsäuregereinigtes Filtrirpapier, wodurch ich mich vor der Möglich-keit, Eisen mittelst des Papiers ins Blut zu bringen, schützte.

Zur Bestimmung des Eiweissstoffes wog ich von jederNummer 100 («ran ah, coagulirte das Eiweiss durch Erhitzen,sammelte cs auf einen vorher genau gewogenen Filtruin, undwusch cs mittelst Alkohl und Aetlier aus. Obgleich nach die-ser Vcrfahrungsart das Eiweiss nicht vollkommen rein erhal-ten werden kann, so schien sie mir hierbei die anwendbarstezur Bestimmung desselben. Die nach dein Trocknen erhalte-nen Mengen waren fürs

M 1. 0, 3125 5 / IS Gran.

M 2. 0, 375 s / 8

M 3. - 0, 8125 ls / 16 -

M 4. 0, 1875 7 ls

M 5. 0, 25 %

Nach Beendigung dieser Arbeit unterwarf ich jede der5 Nummern besonders einer genauen Analyse, wobei ich in-souders die Aufgabe, die Au- oder Abwesenheit des Eisensin dem Blute der Mollusken zu bestimmen, zu losen suchte.Da ich mich durch vorherige Prüfung, wie schon oben erwähnt,des benöthigten Filtrirpapiers durch Reinigung desselben vonder Abwesenheit des Eisens versichert hatte, auch nur voll-kommen reine Reagenzen anwendete, so konnte, wenn ich heider Untersuchung des Blutes Eisen fand, dieses nur in jenementhalten gewesen sein. Ich begann mit M. 1, und untersuchtesowohl das liltrirte Blut, als auch den auf dem Filtruin zu-rückgebliebenen Rückstand besonders. Das Blut reagirte aufgerüthetes Lackmuspapier sehr schwaeli alkalisch. Ich fandw eder Eisen noch Mangan, wohl aber die übrigen von Ermanangegebenen Bestandteile. Dieser bemerkt ganz richtig, dassjene beiden Metalle direkt iiuBlutc durch Reagenzen, die neuer-

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