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Zehntes CapitcT,
ilings als das empfindlichste auf Eisen augcgchcnc Srhweel-blausäurc nicht ausgenommen, nicht narhgewiesen werden lan-nen; deshalb nahm ich eine neue Portion des Blutes, damjftcsic in einem Platintiegcl zur Trochcnheit ein und verhüllteden Rückstand. Diesen behandelte ich mit Salzsäure, woduchein geringes Aufbrausen, von entweichender Kohlensäure Irr-rührend, entstand, filtrirte die Flüssigkeit von der Kohle ib,und fand nun hei der Untersuchung derselben mit Brstinmt-heit einen sehr geringen Eisengehalt. Derselbe wurde:
1) Durch Schwcfclammoiiium, in der vorher mit Ainuo-nial; neutralisirtcn Flüssigkeit, durch eine grünliche Färbingderselben, ans der sieh durch Erwärmen schwarze Flocicnausschieden,
2) durch Kaliumeisencyanür in der schwach sauren Flüs-sigkeit, durch eine sogleich eintretende blaue Färbung der.el-hen, die sich den nächsten Tag zu einem liöehst geringenblauen Sediment abgelagert hatte,
3) durch Schwefelblausäure ,• w odurch die Flüssigkeitschwach rötlilich gefärbt wurde,
mit Bestimmtheit dargetlian.
Mangan (konnte ich dagegen durchaus nicht finden, inderhielt mit Kaliumeisencyanür in der neutralen Flüssigkeit lenvon Erman bemerkten rosenfarbenen Niederschlag nicht.
Die Untersuchung- des heim Filtriren des Blutes auf (einFiltruin zurückgebliebenen Rückstandes wurde mit Verkohlingdesselben nebst Filtruin begonnen und ergab die nämlicienResultate des verkohlten Blutes selbst.
So wie M. 1, untersuchte ich der Reihe nach die übrigen4 Nummern und erhielt von allen gleiche, mit denen von M.1. übereinstimmende Resultate, so dass das Ergehniss meiicrUntersuchungen mit der von Erman angegebenen übereinstimnt,bis auf Mangan, wovon ich nicht eine Spur entdecken komte.
Das Blut von Limuaeus stagualis ist also nicht allein iilcr-