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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
Entstehung
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258
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Zehntes Capitel.

SM

erhielt ieh durch Auswaschen eine höchst unbedeutende Quan-tität Faserstoff, der aber rein weiss war.

B. Bei jungen Thieren die zwar einen Winterdurchlebt, aber nur einen kurzen und unterbro-chenen Wintcrschlaf gehalten haben.

6) Von einem Thiere erhielt ich am 6. Mai 1839 aus dengrossen Haut-Arterien 60 Gran Blut, und nach Eröffnung derBauch- und Brusthöhle aus den Hohlvenen und der rechtenHerzhälfte 120 Gran. Sowohl das arterielle als das venöseBlut gerann gleich nach dem Auslliessen. Nach Verlauf vonbäum V« Stunde war auch die Sonderung des Serums vomBlutkuchen bei beiden Blutarten weit vorgeschritten. Der Ku-chen schwamm im gelblichen reichlichen Serum, das ihn inbeiden Sehälchen etwa um 1 Linie überragte. Nach Verlaufvon 4 7» Stunden hatte sich nachträglich in die Brusthöhlenoch aus den Hohlvenen viel Blut ergossen, welches abernicht geronnen war, und grösstentheils aus Serum bestand.Am 7. Mai (24 Stunden nach Beginn des Versuches) war derarterielle wie der venöse Blutkuchen noch fest, so dass ichsie mit einer schmalen Pinzette fassen und aufheben konnte,ohne dass sie durelirissen. Vom venösen Blute konnte ichjetzt 51 Gran fast ganz reines Serum abgicsscn; vom arteriel-len erhielt ich nur 10 Gran. Beim Auswaschen des Blutku-chens zeigte sich die Zersetzung im arteriellen weiter vorge-schritten als im nervösen. Dieser wurde beim Waschen reinhcllroth, zeigte stellenweise reinen weissen Faserstoff, der ar-terielle wurde nicht hellroth, sondern schmutzig dunkelbraun,und als der Faserstoff sichtbar wurde, erschien dieser nichtweiss, sondern schmutzig grau. Ich vollendete das Auswa-schen des letztem und erhielt eine Pille grauweissen Faser-stoff, die 1 Gran wog. Den venösen Blutkuchen liess ichnoch 24 Stunden im Wasser liegen. Dieser hatte jetzt eben-falls die schmutzig-braune Farbe angenommen. Nach voll«