Verdauung während des Winterschlafes«
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■Dann ganz' füllten und theils eine weisslichte, llieils bräun-lichte, theils dunkelbraune Farbe halten ').
16) Bei einem am 11. April 1843 durch den Kalkdeckelnoch verschlossenen Thicre, war der Magen mit rothbraunerGalle gefüllt. Auch im Anfänge des Dünndarms in einerStrecke von , / 2 Zoll war diese noch vorhanden. In dem wei-tern Verlauf des Dünndarms, zwischen den Lappen der Le-ber waren die Contenta breiigt weieh, theils hellbraun, wei-terhin dunkelbraun und im Dickdarin schwärzlich grün, 1’/*Linie vor der Oelfnung des Afters waren die Contenta grau-lieht. Nachdem ich den Magen geöffnet und die Luft zu derGalle trat, gerann diese bald zu rothbraunen weichen gallert-artigen Klümpchen.
17) Bei einem andern am 11. April 1843 noch mit demKalkdeckcl verschlossenen, von mir geöffneten Thicre war derMagen ebenfalls mit flüssiger rothbrauner Galle gefüllt. Derganze Dünndarm enthielt weiche breiigte, den Darm ausfiil-lcndc, theils weissgrauliehte, theils schmutzig dunkelbraune,theils schwärzliche Contenta. Der Dickdarm enthielt nur et-was farblose Feuchtigkeit.
18) Ein mit dem Kalkdeckcl noch verschlossenes Thier,öffnete ich am 4. April 1843. Es w r arcn hinter dem Kalkdek-kel noch 4 freie häutige Deckel. Das Thier lag nicht mehrwie im tiefen Winterschlaf, sondern hatte das hintere Endedes noch von beiden Seiten zusammengeschlagenen Fusses ct-w as vorgeschoben, so dass cs den letzten häutigen Deckel be-rührte, und dieser dadurch bereits erweicht war. Der Magenw ar mit brauner Galle gefüllt. Im Anfänge des Dünndarmsw ar ebenfalls noch flüssige Galle, weiterhin bräunlichtes Ge-
*) Kwölt Tliiere, von denen die ain 9. April ihre Deckel geöffnet hat-ten, hatte ich zusammen in eine Schale gethan. Am 10. fand ich aueiner Stelle in der Schale' ein Convolut schmutzig brauner weichertxeremente, die einen zusammenhängenden Streifen bildeten. Es batte,also ein Thier seine Darni-Conteuta bereits entleert.