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Achtzehntes Capitel,
stellt stell das Gleichgewicht zwischen ihnen wieder her. DerSchlaf verdrängt das Wachen, der Winterschlaf das Wachenund den Schlaf.
Der Winterschlaf hat sein Analogon unter den Krankhei-ten weder in der Cholera noch im Seorhut.
Trotz der Veränderung und Aufhebung gewisser Secre-tionen, der Verlangsamung des Blutumlaufs, der Respirationund der verminderten Wärniebcreitung, bietet die Choleradoch in ihren wesentlichsten Eigcnthümlichkeiten zu auffallen-de Verschiedenheiten von den Erscheinungen des Winterschlafsdar, als dass eine Anerkennung der Analogie beider möglichwäre. Die Verschiedenheit bezieht sich auf die Fortdauer derättssern wie der innern Siiincsthätigkcit bei der Cholera, diemassenhaften Secretionen und Entleerungen von Flüssigkeitdurch den Darm, die passiven Hyperaemien in den verschie-densten Theilen des Körpers, die grosse Gerinnbarkeit desBluts, und die Neigung zur Trennung des Faserstoffes vomCruor, wie man sic in den grossen Gefässcn der Choleralei-chcn findet. Mag auch manche Bemerkung in den Darstellun-gen Hoffnianns geistreich erscheinen, die Analogie des Win-terschlafs und des Scorbuts sind durch ihn nicht nachgcwic-sen. Die vermehrte Neigung des Organismus zur Auflösungim Seorhut, der Grundcharaklcr desselben, im Gegensätze zuder verminderten Neigung dazu im Winterschlaf ist unberiiek-sichligi geblieben, die palhognomonischcnmitden Grunderschei-nungen im innigsten Zusammenhang stehenden Erscheinungendes Scorbuts, die cigenthümlichen Veränderungen in der Mund-höhle, sind, als zur Sache nicht gehörig, w'cgdemonstrirt, unddie, auf der Erschlaffung des Gefässsystems und Neigung desBl uts zur Zersetzung sich gründenden, nicht minder wesent-lichen Blutergiessungen im Seorhut, auf die fabelhafteste Wei-se im Winterschlaf wieder gefunden. Ich wüsste nicht, wel-che Gegensätze man nicht als gleich betrachten könnte, wenndas Fett, welches während des Winterschlafs vom Gefässsy-