Die Stadt,
Inneres.
MM eiilelbcry , für die Volks-Menge zu beengt, beschränkt durchseine Lage zwischen dein Flusse und den Bergen, kann sich nichtgut, wenigstens nicht beträchtlich erweitern, und was von dergrösseren Ausdehnung erzählt wird, welche der Ort vor den Krie-gen des XVII. Jahrhunderts gehabt, verdient keinen Glauben. Vorfünfzig Jahren lebten 10564 Menschen in der Stadt; nach derAufnahme im Jahre 1833 war die Seelenzahl, ohne die Studiren-den, 12545 *. Beim Unebenen des Bodens, bei dem Alter von Hei-delberg, und der vielen engen, winkelichten Strassen wegen,wird die Stadt nie schön werden **. Ursprünglich regellos an-
* EvangelischeKatholikenMennoniLenJuden . . .
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Man vergleiche den Stadlplan, gezeichnet von Hoffmeister. Hei-delberg; 1 830. — Von älteren Werken verdient— ausser dein uns be-kannten „historischen Schauplatz” Kaysers , und Rüdigers Beschreibungder Residenzstadt Heidelberg (I693) — der grossen Genauigkeit wegen,besonders nach gelesen zu werden: E. P. Wumdts, Beschreibung der StadtHeidelberg. 1. Bd. Mannheim; 1 805. (Der 2. Bd. des Buches istnicht erschienen; auch fanden sich, unter des Verfassers Nachlass, nichteinmal Kollektaneen dazu.) Aus früheren und späteren Jahren gibt es derSchilderungen von Heidelberg und seiner nächsten Umge-gend so viele, dass wir uns darauf beschränken müssen, diejenigennamhaft zu machen, welche auch gegenwärtig noch in allgemeiner Be-ziehung, oder in irgend einer besonderen Hinsicht, ihren Werth behielten.Es gehören dahin : A. Schreiber, Heidelberg und seine Umgebungen,