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Fremdenbuch für Heidelberg und die Umgegend / von K.C. Leonhard
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tos barbatus), einige Adler und Falken, der Schuhu, dieSperbereule (_Strhx nisoria), die Tuckans oder Pfeffer-fresser ( Rhamphastos und Pteroylossus) , die Papagey e, dasSchweifhuhn ( Maenura superba) , die verschiedenen Wald-und Feldhühner (Layopus und Per di,x) , der Chaju (Pala-tnedea chae.aria) aus Südamerika , die zwei Trappen, die Sil-berreiher, der weisse, braune und zinnoberrothe Ibis ( 'Ibisreligiosa, I. falcineüus , I. rubra'), die beiden Löffelreiher(Ptatalea ajaja und PI. leucorodia), der Europäische und Ame-rikanische Flamingo (Phoenicopterus antit/uorum und Ph. ame-ricanus), der neue grosse krausfederige Pelikan ( Pelecanuscrispus), der Anhinga, die beiden Albatrosse ( Diome -dea exulans und D. melanophrys), die zwei Schwanen und ver-schiedene Gänse und Enten. Unter den Amphibien erwäh-nen wir zweier ansgestopften jungen Krokodile und der sehrmannigfaltigen Schlangen: wie der Riesenschlange (Boaund Python) , der Klapperschlange (Crotahis atricaudatus ),dann der Eydechsen-artigen Geschöpfe: wie des Chamae-leons, der Drachen, des Basiliskes (Basi/iscus mitratus , B.amboinensis) , endlich des berühmten Warzen-Frogches (Pipa)und des Proteus anyuinus. Unter den Fischen sind haupt-sächlich einige Rachen von Haifischen und schöne Exemplaredes Störs (. Accipenser sturio), des Seewolfs ( Anarrhichaslupus), des Schlangenfisches (Ophhurus serpens), desBandfisches (Cepola), des Froschfisches ( Lophius), u.s. w.zu nennen. Die Krabben und Krebse verdienen im Ganzenbetrachtet zu werden.

Direktor: Professor Bronn; Konservator: Braun. (An lez-teren haben sich diejenigen zu wenden, welche die Sammlungenzu sehen wünschen.)

Mineralogisches Kabine t.

Es will im Ganzen wenig sagen; nur einige werthvolle Ge-genstände und selbst verschiedene Prachtstücke sind vorhanden.Seit neuester Zeit hat man die Mineralien aus dem ehemaligen Do-minikaner-Kloster in das Universitäts-Gebäude gebracht. Direk-tor: Leonhard.

Modell-Kabine t.

Ursprünglich wurde dasselbe, wie bereits im Vorhergehendengesagt worden, zum Behuf der Kameral-Schule in Lautern ange-legt und kam mit dieser an die Universität. Die Sammlung, seit