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knüpft, gewährt der sogenannte ,, Viereckige Thurm,” inwelchem Goez von Berlichimjen 1519 zwei Tage lang gefangengehalten wurde, worauf er auf mehrere Jahre in die Herbergezur Krone in Heilbronn „confinirt” worden ist. „Von des Her-zogs von Würtemberg wegen bei vierthalb Jahr zu Heilbronn ge-fangen gelegen, hab das Meine daselbst verzehrt, und ihm Gelddazu müssen geben” *.
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(Nach einer Zeichnung des Hm. Theodor Rausche .in Heilbronn.)
Neben Garten- und Fruchtbau ist die Wein-Kultur in derUmgegend der Stadt wichtig; auf der Heilbronner Gemarkung be-finden sich 1800 Morgen Weinberge. Die Heilbronner gehörenzu den besseren Neckar- Weinen. Das jährliche Winzerfest istberühmt. — Man findet hier bedeutenden Gewerbfleiss und Handel.Der, seit 1821 mit einem Aufwande von 200,000 fl. vollendete,Wilhelms-Kanal hat den Erwartungen, welche man von ihmhegte, sehr entsprochen. Unter den vielartigen Werkstätten — Fa-briken von Bleiweiss und Bleizucker, von endlosem Papier, vonLeinwand mit Maschinen-Spinnereien , Wollen-Spinnereien, Eng-lischen Schrot-Giessereien, Messer-Fabrik der Gebrüder Dittmar,Mühlen für Gyps, Oel, Tabak, Farbholz, Schindelholz, Lohe,Schleif- und Schneidemühlen, Silberwaaren - Fabrik von Peter
* So erzählt der Ritter in seiner Lebens-Beschreibung, herausge-geben von Steigerwaed. Nürnberg; 1731.