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dergrundes, worauf die Wappen Georg Friedrichs und der StadtPforzheim zu beiden Seiten sich befinden, liest man folgendeInschrift:
Virtuti et fidei
quadringentorum civium Portensium,qui pro Principe suo,
Georgio Friderico, Marchione Bada-Durlacensi,acerrime dimicantes,
in proelio ad Wimpinam, die VI. Maji MDCXXII,praeclara morte occubuerunt,hoc monumentum fieri curavitLeopoldus Magnus dux Badensis;civibus in testimonium bene servataemajorum fidei,posteris gloriae et exemplo.
MDCCCXXXIV. *
Der Hintergrund besteht aus einer grossen Tafel, woranoben das Brustbild Georg Friedrichs nach einer glcich-zeiiigen Medaille ausgehauen ist und die Umschrift trägt:Georg Frid. M. Bad. et Hachb. Darunter steht: Haeesunt nomin a civium Portensium , qui ad Wimpinampugnaverunt , quotquot reperiri poterant. **
Zu Wimpfen wird jährlich, am Tage St. Peter und Paul, eingrosser, weit und breit in der Runde berühmter, Markt gehalten.Was die Krönung eines Kaisers für Frankfurt gewesen, das istder „Kirschen-Peter“ (so heisst das Fest) für Wimpfen.
Der Tapferkeit und Treue der 400 Pforzheimer Bürger, die fürihren Fürsten Geohg Friedrich, Markgrafen von Baden-Durlach, helden-müthig kämpfend in der Schlacht bei Wimpfen, am 6. Mai 1622, durcheinen glorreichen Tod gefallen sind, liess dieses Denkmal errichtenLeopold, Grossherzog von Baden, den Bürgern Pforzheims zumZeugniss, dass sie die Treue ihrer Vorfahren wohl bewahrt haben, denNachkommen zum Ruhm und Beispiel. 1834-
Das sind die Namen der Pforzheimer Bürger, die bei Wimpfengestritten haben, so viel man noch finden konnte. Nun folgt in dreiKolumnen ein Verzeichniss der Geschlechter, welche am Kampfe Antheilgenommen.