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ist im Inneren unangenehm; die Strassen sind Übermässig eng, dieHäuser dicht an einander gedrängt und sehr hoch. Indessendürfte das Städtchen um vieles neuer seyn, als die Burg; nur derThurm der Kirche auf dem Markte, über dessen grossem Thore dasWappen der Ritter von Hirschhorn zu sehen, scheint mit der Festevon gleichem Alter und eine Warte gewesen zu seyn. — BeimStädtchen mündet die, aus dem Odenwalde kommende, Ulvina(Ulvenbach, Schwarzbach), vereinigt mit der Finken-bach, in den Neckar.
Die stattliche Burg Hirschhorn steht hoch auf Sandstein-Fels.Auf Treppen steigt man hinan. 'Am Fusse liegt eine, in edlemStyle erbaute, Kapelle, die zum vormaligen Karmeliter-Klostergehörte; über dem Eingänge das Wappen der Dynasten, im Innerenviele Grabmäler dieser Edlen aus dem XVI. Jahrhundert. EineMauer umschliesst den geräumigen Burghof, mehrere Thürrne undansehnliche Gebäude aus verschiedenen Zeiten (in dem wohnlichenhat das Amt seinen Siz). Das eigentliche Burgthor, mit der Jahr-zahl 1632, befindet sich gegen Norden; von hier aus führte eineStrasse ins Odenwald-Gebirge. Im oberen und ältesten Theil derBurg, welche ein hoher Thurm schmückt, trifft man artige Garten-Anlagen. — Die Aussicht ist hier ungemein schön.
Leonhard, Fremdenbuch.
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