Z. 8. Durchschnitt eines Winkels mit Parallelen.
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20/)' -s- 66' -j- SS' -s- 66
W - -z-- -
d. h. der Abstand des Schwerpunkts einesDreiecks von einer Geraden ist das arithmeti-sche Mittel zwischen den Abständen der Eckpunctevon derselben Geraden.*)
8. Umgekehrt schließt man wie oben (3):Wenn ^4, S, 6 und >4', S', 6 auf je einerGeraden so liegen, daß-4S :S6---^'S':S'6,und SS' parallel sind, so ist auch 66'mit ^-4', SS' parallel.
Wenn S, 6 auf einer Geraden in der angegebenen Ordnungliegen, und ^4A', SS', 66 parallel und so groß sind, daß sie derGleichung
^t6 . SS' --- S6. A^4' ^S . 66
genügen, so liegen A', s', 6 auf einer Geraden.
Anwendung. Die Mitten der 3Diagonalen, welche zu einem Systemvon 4 Geraden gehören, liegen auf ei-ner Geraden.**) Sind A6, SO, LSdie Diagonalen der von den Geraden/tS, S6, 6O, O^t gebildeten Vierecke,und zieht man SO mit O^l parallel,so ist (2)
S^
SO
AO
Ö6"
^S — //S
.46
O6'
folglich durch Addition
SS. O6 --- SO. AO -s- OS.
Bezeichnet man durch 4/, O, 0 die Mitten von ^4S, AO, >lS, und
Deshalb hat Carnot (xeoni. äs pos. 269) den Schwerpunkt von Punctenihr Centrum der mittlern Abstände genannt.
**) Diese Eigenschaft des Vierecks ist von Gauß 1810 bemerkt worden (v. Zachmonatl. Corresp. 22 x. 115). Beweise davon findet man Gerg. Lnn. I p. 314.Poncelet xroxr. pros. 164, Kunze Geom. x. 200, und anderwärts. Eine we-sentliche Vervollständigung des obigen Satzes hat Bodenmiller gegeben. Vergl.unten Trigon. tz. 7, 11.