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19. Jahrhundert.
im französischen Heere in Syrien , Am 11. März besucht Napo-leon die Pestsäle in Jaffa , verweilt dort längere Zeit, hilft sogarmit beim Wegbringen einer Leiche. Gegen das Ende der Epi-demie in Kairo genasen fast alle Befallene, während im Anfangfast alle starben. (Pugnet.). Beschr. der Egypt. Epid. durchClot Bey 1840, Larrey Relat. hist, de l’exped. de 1’Armee d’Orient.Baldwins schrieb über die Einreibung des Olivenöls bei Pest.(Uebers. 1801).
Gelbes Fieber in New-Orleans, Charleston, Wilmington ,Norfolk, Baltimore, Hartford (Conn.), Newbury, Boston, New-York , Philadelphia, Veracruz.
Oktober - Dezember Influenza in Moskau, Wologda , Ar-changel, ‘ Riga, Vitau, Kasan, Petersburg, Ukraine , Volhynien,Podolien. Typhus in England, Frankreich, im belagerten Genua 99 und 1800 (14 600 Todte), Leipzig . Epidemisches Eieber zuNizza. Recurrens in Schottland, Irland. Wechselfieber in Polen ,Galizien, Riga. Friesei in Verona . Falsche Pocken häufig(Heim). Pocken in Schweden (1600 T., d. i. 1:29 p. m. d. E.)Ansteckende Augenentzündung am Niederrhein . Hundswuthhäufig in Nord-Amerika . 99—1801 Viehseuche in Oesterreich,Ungarn, Polen, Preussen, Sachsen . 99—1801 Scharlach, Pocken,Masern. (Lentin Beitr. III.) Gegen Ende des Jahrhunderts Cho-lera um Nizza und Martignes. (Fodere).
Neunzehntes Jahrhundert.
1800. Während zu Kairo die Pest aufgehört hatte, warsie noch im Lager des Grossveziers und litt die dadurch sehrzusammengeschmolzene Armee an derselben. Zu Damiettekam sie Ende März nach starken Regengüssen, und wiedergegen den 21. Nov. bei Abnahme des Nils; sie verursachte unterden Eingeborenen landeinwärts und in Ober-Aegypten grosseVerheerungen. In d. J. und dem nächsten war sie auch inMesopotamien .
Das gelbe Fieber wüthete in Amerika , Demerary, S. Domingo,St. Croix, Surinam, N.-Orleans, Providence, N.-York, Baltimore ,Norfolk, besondei's stark in Charlestown, ferner in Havannali,Neuspanien und Guayana . Das gelbe Fieber erschien in d. J.in der wegen ihrer gesunden Lage gerühmten Stadt Cadiz , wobis 12. Nov. etwa 4800 Pers. mehr im Jahre starben, als sonst,von etwa der zehnfachen Menge Kranker, dann in den benach-barten Orten, in Xeres, wo über 10000 starben, in dem mehrlandeinwärts gelegenen Sevilla , wo 14—20000 gestorben seinsollen, in Malaga (1804?), einem grossen Theile Andalusiens , ander Ostküste zu Alicante, selbst in Valencia; auch in Livorno (1804), wo etwa 1200 starben. In den ersten 3 Tagen zeigtensich nach Frost Hitze, Kopfweh, Druck über den Augen, starkeRöthe des Gesichts, schmerzhafte Empfindung in der Magen-gegend. Entweder trat nun unter allgemeinen Schweissen eine