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19. Jahrhundert.
■und nordöstlichen Distrikten Frankreichs in sehr geringer Ver-breitung), Belgien , Holland (relativ wenig; zu Amsterdam 480Todte), zum ersten Male auf der pyrenäischen Halbinsel, bis ansMittelmeer : zuerst in Foz und Oporto , dann Coimbra und Galizien ,ferner in Aveiro und Lissabon , Vijo, Sanjago; — im Norden inChristiania , Ager, Holmestrand und Moss in Norwegen , 33—34in Nerbudda. Grosse Verheerungen durch Cholera in Malabar.
33 Gelbes Fieber in St. Thomas, Neu-Orleans.
Bubonenpest in Smyrna. (Grünberg Th. d. Pest 1833, Bulard
über die Pest 33—38 in Smyrna, Kairo , übers. 1840.)
1833, 2. Juli brach die Pest zu Alexandrien aus, durchSchiffe von Cypern aus eingeschleppt. Seit 10 Jahren hatte sienicht mehr dort geherrscht und mehr als 20 Mal war es gelungen,das Eindringen in Aegypten durch Quarantäne zu verhindern.Dauerte noch im folgenden Jahre fort. Sie blieb 3 Monate aufAlexandrien beschränkt, erschien erst 5 Monate später in Kairo .Nach Pruner trat die Pest in sehr mannigfachen Graden auf, vondem unschädlichen, fieberlosen Pestbubo bis zu den mit Blitzes-schnelle (?) tödtenden Anfällen. Auch kamen häufig fieberhafteKrankheiten vor, die als pestartig zu betrachten sind, wenn ihnenauch die ausgebildeten Symptome der Pest fehlen.
1833—37 Verheerungen durch die Mah-murree (d. h. grossePest), epidemische Pest in "West- und Nordwest-Indien, in Gurwalam städtischen Abhange des Himalaya . Zuerst auf 2 Distrikte(Budhau und Napur) beschränkt und diese halb entvölkernd, breitetsie sich langsam nach Südost aus, längs den Ufern des Piridah(Pindar ) bis an die Quellen des Kamgungo in Kamoan. Sie zeigtdie Symptome der gewöhnlichen Pest. Am schlimmsten ist dieLungenpest. Im Gegensatz zu allen in Europa und Afrika ge-machten Erfahrungen blieb diese Mah-murree unbeeinflusst vonden stärksten Temperatur-Extremen und wüthete ebenso in Ort-schaften der Schneeregion, selbst in 10 000 Fuss Höhe bei sehrtief stehendem Thermometer, wie in Bungdar bei 28,4 Grad G.im Schatten oder in Deghat bei 35 Grad C. Wärme. Ein för-dernder oder hemmender Einfluss der Höhen- oder Bodenverhält-nisse war nicht zu erkennen. —• 33 Scharlach in Paris . Masernin Stuttgart .. Malaria in Istrien . Friesei im Eisass, Obermaassfeldbei Mainz . Var. in Mecklenburg-Schwerin (68 Pockentodte, imJ. 34 über 540, in 35 332, in 36 160). Pocken 33—35 inSchleswig-Holstein : von 64 Spitalkranken in Altona waren 60vaccinirt, nur 6 unter 17 Jahre alt. 33, 34 Pocken in Aachen ;33—35 in Dänemark . 33—35 Pocken in Kopenhagen . Im Spitalevon 1045 898 vaccinirt. 44 starben, darunter 34 Nichtvaccinirte(Hoppe).
34 Typhoid im belagerten Guajaquil, Typhus rn Grerfswald,Halle (34, 35 Abd.-T. in Belgien , Frankreich ). 34 Masern inSchleswig-Holstein . Schweissfriesel in Sulzfeld bei Kissingen ,3—4 Wochen anhaltend, dem englischen Schweiss ähnlich.