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19. Jahrhundert.
Typhus in Toulon, Halle, Keichh. in Bonn , Var. in Philad.Schweissfr. in Haute Marne, Vienne. Dengue in Kairo (Aug.bis Okt.), in Seneg. 45, 46 in Brasil. 45—49 in Rio Janeiro.Mal. in Grenada (H. Garonne).
45, 46 Typhus u. Typhoid in Schweden , abdom. u. exanth.Typhus in Prag , Diph. in Dän., Norw., Frankr., Kriebelkr. inBelgien . 45—47 Scorb. in Grossbrit., Lungenseuche der Rinderdort. 45, 46 Maul- und Klauenseuche nahezu in ganz Europa herrschend. 45—48 Ruhr in einem grossen Theile Europas u.Amerikas , besond. wo auch der exanth. Typhus am heftigsten:Russl. , Oberschles., Böhm., Belg., Irl. — Mening. epidemica inDänem., nam. Jütland , 45—49 Mal. allgemein.
1846 Gelbf. auf den Canar. Inseln. Chol, in Asterabad,Teheran (9000 |, 6.9 Proz. der Bevölk.), am pers. Meerbus., inBagdad, Mesopotamien , Armen. (Winter), Diabekr, Urfa, West-küste des Casp. Meeres, Saljan, Derbend, Baku , Transkaukas.(46 u. 47 6218 "f), Djidda, Westk. Arabiens, Bassora , unt. denPilgern (15000 -{■) von Mekka und Medina , an den Ufern desEuphrats und Tigris in Persien . Kurrachee, Damascus, Madras,Bombai, Sholapore, Mocha, Jeddah werden noch genannt. Cliol.in Mekka jährl. 46—50. 46 Schweissfr. in Pavia , i. d. J. in mehr. De-part. Var. in Nancy. Scharl. in Stuttg., Smolensk . Mal. inEmden , Bresl., Galiz. Gelbf. in Canar. Ins. Masern in Christia-nia. Auf den Faroern erkranken von 7782 Einw. 6000 anMasern . (Seit 1761 dort unbekannt.) Dritte Masern-Epid. aufIsl., erste in Californien und an der Hudsonbai (unter denIndianern sehr mörderisch). 46 Mening. ep. einzelne Fälle inEngl., 46, 47 in Algier, Arkansas, Mississippi , N. Orleans 46—48neuer Ausbruch in Frankr. (Lyon , Orleans) 4 meist beim Militär.46—47 Masern in Hamburg , überh. im Norden und WestenEuropas , in N. Amer. 46 oder 47 Seuche auf den Sandwichs-Inseln, 10000 Kanaks hinraffend. (Mission. Favens.) MissionarRougeyion schreibt Febr. 1847 aus Neu-Caledonien über einekurz vorher gewesene Pest: „Es fielen so zahlreiche Opfer, dassganze Dorfschaften öde lagen. Da es unmöglich war, die Todtennach Landessitte zu betrauern und einzeln zu begraben, warfman deren mehrere in dieselbe Grube und da kein Platz mehrauf den Leichenhöfen war, liess man die Leichname mehrereTage unbegraben. Ich glaube nicht zu übertreiben, wenn ichsage, dass aus den verschiedenen Völkerschaften, die uns bekanntsind, beinahe die Hälfte der Wilden weggerafft wurde. DieKrankheit kündigte sich an durch drückende Kopfschmerzen, wo-rauf Taubheit, Magenkrämpfe und heftiges Herzklopfen folgten.In einigen Hütten fand man irdene Gefässe mit halbgekochtenTaro-Früchten angefüllt und neben dem Feuer lagen die Unglück-lichen, welche sich diese Nahrung hatten bereiten wollen, leblosauf dem Boden. Obgleich wir die ganze Zeit hindurch wederRast noch Ruhe hatten und mit den Todten und Sterbenden