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Allemand.
Lexikon unter dem Namen des ebengenannten alternFr. Allegrini gedacht wird. Der uiVrige wardgeboren zu Florenz um 1729, und lebte noch i I.r? 35 . Derselbe hatte Theil an verschiedenen Samm-lungen von Bildnissen berühmter Männer, welchezu seiner Zeit herauskamen. Im I. 1762 veran-staltete er eine neue Ausgabe der: Onto liitrutti«teils kkesl kami^lia äi kleäici, mit VermehrungenvonPreisler, Pitteri, u. a. Man hat auch einigehistorische Blatter von ihm. Rost. Der wink-lerfche Catalog setzt (wohl irrig) sein Todesjahrschon in 176z.
* Allemand / (Georg und Peter). Von demerster» sollte es im Lexikon, anstatt: Daß er, nachseiner Erfindung radirt, vielmehr heissen, daß erin Holz geschnitten habe.
— — (Jakob), der Heilige; ein Dominika-nermönch und Glasmaler, von Ulm gebürtig,starb in dem Kloster seines Ordens zu Bologna 1491, in einem Alter von mehr als achtzig Jah-ren. Die Zünfte der Glaser und Glasmaler bege-hen sein Fest am 2. Okt. Le R /. L'. 12.
Allen, (Folpert van). S> Älen.
— — (Thomas), Maler des Königs vonEngland, um 1760.
— — ( ) ein junger englischer Maler,
studirte um 1770 zu Rom , und gab damals schongute Hosnung von sich. In seinem Pompejus vonCratippus angeredet, fand man vielen Ausdruck.
Aller, (Abraham), ein Formschneider, blüheteum 1526, und arbeitete für die Buchdrucker.
Aller, (Ioh. Carl). S. Alex.
Allin, ( ) ein Schüler von Baltazard, ge-boren in Stenay (Maaß-Departem.), ein Bildniß-maler zu Paris um iZoz.
* Allori, (Alexander). Von neuern Kunstken-nern wird ihm seine einseitige Nachahmung desMichael Angelo , und die Verwerfung aller Stu-dien, die Anatomie ausgenommen, zum Vorwürfegemacht. In einigen seiner Arbeiten war seinKolorit ganz das Flamandische. Schöne Arbeitenvon ihm sieht man auch in Frankreich . Sein ge-drucktes Gespräch hatte hauptsächlich die Anato-mie zum Gegenstand. IioriUo I. S. 398-
* — — (Christoph). Es war eigentlich dieManier des Cigoli und Pagani, deren sich Christophgegen den Willen seines Vaters ergab, und in desletztem Schule gieng, da er nämlich das gefälligeColorit derselben dem bleichen und melancholischen,dessen sich der alte Allori gewöhnlich bediente,vorzog. Er legte sich auch auf die Landschaftma-lerey, eine Gattung, die zu seiner Zeit in Florenz gar nicht gebräuchlich war. Eben so war er inBildnissen ungemein glücklich. Von ihm ließ derGroßherzog die Reihe von Bildnissen berühmterMänner fortsetzen? welche Christoforo di Papi dell'Alkiffimo für die Gallerie angefangen hatte. Einesehr schöne Frau, Mazzafirra, hatte ihn gefesselt;und daß er den Kopf darüber verloren, war ersicy selbst so gut bewußt, daß er seine Geliebteals Judith vollkommen abbildete, und dem abge-schnittenen Kopf des Holofernes seine eigenen Ge-sichtszüge gab. Von der berühmten Magdalenades Correggio verfertigte er Copien, worinn erbloß mit dem Hintergründe wechselte, und welchegewöhnlich für Originale gehalten wurden. Fio-rillo 1. S. 416—17. In der Schrift: Winkel-mann und sein Jahrhundert S. i? 4 > wirdAllori charakterisirt, wie folgt: „Derselbe warallerdings ein talentvoller Künstler, der sich abermit zu der neuen Lehre der Caravaggio und Spag-noletto bekannte, welche die Natur mit sinnlicherAnschauung treu nachahmten, doch ganz ohneWahl der Formen, und ohne bestimmte Rücksichtauf den erforderlichen Charakter ihrer Figuren zumbeygelegten historischen Zwecke. Und dennoch ge-langte er nicht zu dem ausgebreiteten Ruhm seiner
Altorfer.
vorerwähnten Zeitgenossen, wiewohl er denselbenin Rücksicht auf Wahrheit der Darstellung kaumnackstehen, und im Colorit ihnen wenigstens gleich-geachtct werden mußte."
Alks», (Adelaide ) radirte 1771 sechs nach derNatur gezeichnete Landschaften von Robert. S.
Al 1 0 uel, (M. F.), radirte 1764 zu Paris dasPortrait des Dichters I. B. Rousseau .
AlIuerra, ( ). S. Lalouerre. Er radirte
auch nach Peter Mignard.
Allouis, ( ). Dieser Name findet sich
auf einigen geätzten Blättern, nach Zeichnungenvon Meissonier, welche Hügier herausgab.
* Almeloveen, (Ioh.), geb. ums I.1614.
ätzte mit vieler Leichtigkeit und großem Verstandsmehrere kleine Landschaften nach seiner eignen Er-findung sowohl als nach den Zeichnungen von Her-mann Saftleven, die entweder mit seinem Namen,oder mit den Anfangsbuchstaben ^ / 4 . k. bezeich-net sind. Barrfch in seinem:
?eintrs - drsveur 1. I. Uo. 13. führt von ihm37 meist landschaftliche Blätter an, unter welchenzwölf holländische Ansichten, und die vier Jahrs-zeiten nach Saftleven, in dessen Manier er biSzur Täuschung arbeitete, die beßten sind.
Almer, (I. Christian), lehrte die Verzierun-gen in der Kunstakademie zu Kopenhagen seit 1771.
Almeric 0, ( ) ein Baumeister zu Padua ,
besorgte 1635 den Bau der von dem KardinalValiero gestifteten Kapelle in der dortigen Kathe-dralkirche. Honetti p. 127.
Almyda, ( ) ein Name, den man auf dem
Frontispiz des großen 1"kLstro bist. ^Lne»l. »ls1a casa äi 8ousa, mit r«c. findet.
Alois,( ) ein Kupferstecher aus Kalabrien ,arbeitete zu Palermo , und ätzte, neben anderm,das Bildniß des Kardinals Niclaus de Pagni. A.
Alofta, ( ) ein Bildnißmalcr, von dem
uns nichts anders bekannt ist, als daß I. I.Thourneiser das Portrait des Präsidenten vonDomber, N. Garron, nach ihm gestochen hat.
Aloysius von Malta, Kapuziner-Ordens,erwarb sich vielfältige Kenntnisse, namentlich auchin der Malercy und Baukunst. Er schrieb einBuch von der Stadt Mcneo, das-zu Palermo 1740 gedruckt ist.
Alphen oder Alven, (Eusebius Johann),ein Bildnißmaler in Schmelz- und Pastellfarben,geb. in Wien 1741, starb daselbst 1772. vonMechel.
— — (W. van), ein Bildnißmaler, nach wel-chem W. I. van Delft das Portrait von I. vanOldcnbarnevelt radirt hat.
* - - ( van). S. Als.
* Alpheus. Bey diesem Artikel füge denCikatis bey: klimus XXXIV. 8
Alp, (Peter), ein Bildniß-und Historienmaler,Schüler von C> G. Pilo; war der erste, der dengroßen Preis in der Künstlerakademie zu Kopenha-gen erhielt. Er studirte zu Rom in des RitterMengs Schule. Nach seiner Zurückkunft ward er1763 Professor der Akademie; er war auch ein Eh-renmitglied der Akademia Clementina zu Bologna .Er starb i? 75 - I. M. Preisler hat nach ihm daSPortrait des Bildhauers Johann Wiedewelt inKupfer gestochen. Hennings S. 8Z.
*Alt0lnonte, (Bartholomäus), vermuthlichMartins Sohn, wird als Lehrmeister von VincenzFanti angeführt.
* Aleorfer, (Albrecht), starb zu RegenspurgiLZ8 kinderlos, als Mitglied des dortigen engern
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