Band 
Zweyter Theil [1].
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503
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Guzma >, n.

M- Barry im Charakter von Mackbeth, und I.Taylor Vignetten gestochen.

Gpof, ( ). So heißt ein ganz neuerer

Kupferstecher, der nach la Bade: ?Iaisir cwl'bm-frmco und lllai^ir clc la LIurgse, zwey ganz kleinerunde Blatter (ehemals, nach Würden, Tabarie-renstücte, jetzt nobler: Medaillons genannt),gestochen hat.

*Gysbrechts, (C. N.). Dieser Künstlerlebte zn Anfang des XVII. Jahrh, zu Hamburg ,ist aber, dem Namen nach zu urtheilen, wohl einHolländer. Stillliegende Sachen malte er vortref-lich; gewöhnlich große Bilder, meist mit einerMenge Maler - Bildhauer - Steinschneider-Geräth-schaften, alten Waffen, Kunstprodukten und Na-turalien angefüllt, welche wohl, ausser I. D. deHeem, keiner so natürlich abbildete. Mit demfrischesten Pinsel wußte er seine schönen Gruppenvortreflich zu künden, und ihnen ein sehr gefallen-des Ansetzn zu geben. Seine Arbeiten sind äusserstselten. Hamb. Lünstler - rJachr. 9091.

* Gyzan, (Peter). Nach Einigen starb er1670. Eine berühmte Landschaft mit einem todtenHaasen und todten Federvieh, welche (heißt es ineinem Aufsätze von Meusels Auch. I. 142.)i» Antwerpen bloß unter dem Namen des Haasenbekannt war, und für das seltenste Kabinetsstückin den Niederlanden gehalren wurde, befindet sichgegegenwartig in der bekannten Galerie von Söder.

H

Haack, ( ). So wird irgendwo auch ein

Maler genannt, der um i? 4 S im Haag arbeitete.

*Haacken. S. Haaken.

Hassten, (G- van), ein Schwarzkunst-stecher; arbeitete um >757. zu Amsterdam nach Ver-falle, u. s. w.

Haacz, (Georg Marcel), nicht Haack, wieihn Meusel Mus (X. 328-29) irrig nennt,geb. zu Bopfingen 1652. der zweyte von zehn Prü-der», Söhnen eines dortigen Geistlichen. Anfangssollte er sich der Theologie wiedmen. Aber dieKunst zog ihn frühe an sich. Die ersten Anfangs-gründe der Kunst lernte er bey H. Schönfeld. Als-dann gieng er 1674. »ach Rom , wo er die Antikenstudiere, und nachwärts gen Venedig , um sich nachP. Veronese auszubilden. In 1682. kam er wiedernach Haus, und hielt sich hernach lange zu Nord-lingen auf, wo er in der dortigen Hauptkirche dasBlatt des kleinen Altars, Christi Fußwaschungdurch Mar. Magdalena malte, ein trefliches Stück,das besonders von seinem aufmerksamen Studiumder Leidenschaften zeugte, und worinn das Fleischsehr zart aufgetragen, und wie geschmelzt ist. Inder nämlichen Kirche sieht man von ihm zwey Epi-taphien: Moses vor dem Feuerbusch, und die Er-weckung des Lazarns, und ein drittes (ein wahresMeisterstück), welches er zu Bopfingen seinem Vatererrichtete. Dort starb auch er in 1719. nachdemer in den dortigen Gegenden Schwabens nochVieles gearbeitet hatte. In Nördlingen und an-derwärts finden sich auch sehr gute Bildnisse vonihm. Mensel HP Misc. V. 64951.

(I.). Man findet seinen Namen aufGrast. Montfortischen Thalern von 1720 bis 1761.Sammlung berühmter Medailleurs bl°. 379.

(T.P.C.), zeichnete 1760.die Trauungs-Ceremonie des Prinzen von Nassau-Weilburg mitder Prinzessin Caroline von Oranien, die von S.Fokke gestochen wurde. Noch kennt man nach ihmdas Bildniß Renats von Chalon, Grafen vonNassau, und Wilhelm V. Prinzen von Oranien und Nassau (letztres zu Pferde); beyde von R.Vinkeles.

* Haaken oder Haucken, (Alexander).

Haas. §oz

Nach Lasau (L 6 .860.) geb. 1701. und zwar mitdem französisch klingenden Namen Alexis.Nach J. Whood hat derselbe das Bildniß des Bild-hauers L Delvaux (1735.) sehr schön, und nachI. Nichardson dasjenige von Carl Hamilton, inSchwarzkunsi geschabt.

* Ha als, (Franz). S. Hals.

*Haan, ( de). Wahrscheinlich ein andrer,als der Künstler dieses Namens im Lexikon war es,der, gemeinschaftlich mit de Beyer, Pronk Schon-ten , Spielmann u. a. 43. holländische Prospektegezeichnet hat, die von Spielmann gestochen sind.

Haare, (P). Von einem englischen Kupfer-stecher dieses Namens kennt man: Ltuclo Nocturne(ssemme) nach Fatilson.

Haas, (Gerard). So nenntBasan (. sec.)einen Kupferstecher, geb. zu Kopenhagen 1742 derzu Paris nach Walderit ein Bacchantenfest, undnach Pierre um 1731 einen Herkul, wie er denDiomed durch seine Pferde aufspeisen läßt, vor-stellt. Allein wohl zuoerläßig kann hier von Nie-mand, als von einem der bald folgenden, Joh.Meno oder perer (wahrscheinlicher von lctzterm)die Rede seyn.

-- (Joh. Jacob Georg), Kupferstecher zuKopenhagen ; erlangte 1776. den großen Preis inder Künstler-Akademie durch ein Blatt von seinerErfindung: Die Sunamitin welche dem ProphetenElisa auf dem Berge Karmel begegnet. S. Hen-nings S. 77. In wie weit dieser Künstler mitden zwey folgenden dieses Namens in Verwandt-schaft stand, ist uns unbekannt.

(Johann Meno und Peter), Gebrüder,und wahrscheinlich Söhne des nachfolgenden Je-nas, beyde Kupferstecher, perer, Mitglied derKünstler-Akademien zu Kopenhagen und zu Paris ,arbeitete um 1780. und noch zu Berlin um 1789.meistens Bildnisse. Mehreres ist uns nichts vonihm bekannt. Johann Meno, geb. zu Kopen­ hagen , befand sich schon vor 1789. zu Berlin , undarbeitete für die dortige Pascalische Hof-Kupfer-stich - Offizin. In 1794. gab er dort ein wohl aus-geführtes allegorisches Blatt, den Fürstenbund,nach B. Rode, und 179S. nach Ebendemselben:Friedrichs des Einzigen Unerschrockenheit in Ge-fahren. Damals, und wahrscheinlich schon frü-her, war er Mitglied der dortigen Akademie Um1799. sah man von ihm auf Einem sehr schönenSchwarzkunstblatt die Bildnisse des Königes Friederrich Wilhelms III. und der Königin Louise. Erlebte noch 1805. und arbeitete mit so vielen andernwackern Deutschen meist für die Almanache Soz. B 1803 für den historischen Kalender zu Berlin :Wollenstem nach Vandyck. Meus. II. Ebrnd.Mus. XI. 481. »I. Mus 117. HP Miscell. III.372. und Arch. III. 160.

* (Johann Wilhelm), Vater des untenfolgenden Wilhelms. Beyde erscheinen im Lex.unter Haß. Von dem unsrigen kennt man mehrereBildnisse; wie z. B. diejenigen der Baseler - AerzteJacob und Theodor Zwingger, nach I I. Meyer,und zwey andre (des Erzbischofs von Canterbury ,Wilh. Wacker's, und Lord Lowat's, EimonFrasu)ohne Namen des Malers. A/rc.

(Jonas van , Universitäts - Kupferste-cher zu Kopenhagen , arbeitete um i? 44 - ju Ham­ burg . Von ihm führt ein Verzeichnis meines sel.Vaters ein Zehnd, meist dänischer Bildnisse an;dann von 1756. einen Catafalk der Königin Louisevon Dänemark, nach I. I. Druuns Zeichnung.Er starb zu Kopenhagen um 1775. Ob er, odereiner der vorbcnannten dieses Namens das Blatt:Hcorestion cles Kacckantcs gestochen habe, ist unsunbekannt.

(Wilhelm), Schriftsckmeider in Basel ,General-Inspektor der helvetischen Artillerie, und