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Da, (Abraham). Strutt kennt ein Blatt:Das Abendmal, welches mit O« keo.
bezeichnet ist.
D ab,(A.)> Diesen (doch vielleicht abgekürz-ten) Namen findet man auf einer Medaille des un-glücklichen Herzogs Johann Friedrich zu Sachsen-Gotha, der 1595. starb, und seiner Gemahlin Eli-sabeth , ohne Jahrzahl. Sammt, berühmterMedailleurs X". ztzi.
Dabbe, (Johann). So nennt /s. einen sonstunbekannten Kupferstecher, und führt von ihm eindurch St. Johann zu St. Facundo bewirktes Wun-der, nach Ces. Pronti an.
Dabrcht, ( ) ein deutscherStahlschneider,
blühete um 1770. Er war vorher ein Buchbinder.In der Samml. berühmter Medailleurs X".W. wird er Dobichr genannt. Dieser Künstlerarbeitete zu Neuwied , dann in der Brandenbur-gisch - Onolzbachischeu Münzstatt zu Altenkirchen in der Grafschaft Sayn , und endlich zu Bückeburg .Meusel II.
Dabos, (Lorenz). Einen Bildniß- und Ge-schichlsmaler in Miniatur dieses Namens, zu Paris ,kannte schon mein sel. Vater um 1790. Ob es der-selbe sey, welchen Fiorillo 111 . 489 ; einen Malervon Conversationsstücken in niederländischem Ge-schmacke nennt, und von dem man, zufolge derklouvelles ües -1rt8 (IV. izo.) noch auf der Aus-stellung zu Paris 1804. ein Stück: Die Furchtvor dem Aderlässen, mit vieler Sorgfalt und Nai-vetät gemalt, fand, ist uns unbekannt.
— — (Madame). Wie es scheint, des Obi-gen Gattin. Auch von ihr sah man, auf ermcld-ler Ausstellung, die artige Figur einer Paresseuse,an welcher indessen einige Zeichnungsfehler und einetwas mattes Colorit gerügt wurden, l. c.
Dabry, (Madame). So nennt K) eine Kupfer-stecherin zu Paris um 1790.
Dachsn, (P) Und so nennt er einen Künst-ler , nach welchem Beauvarlet das Bildniß des P.Silvan Peroussault, (nach dessen Tode gemalt)gestochen habe.
Dachrler, (Theophilus), ein Bildnißmaler,den der Abt Marolles anführt, nach welchem,neben anderm, I. van Heyden dasjenige KaiserCarl V. gestochen hat.
*Dacier, ( ). *>on der Genfer -
Familie Dassier ist ungewiß. Das Blatt, wel-ches I. I. Thourneiser nach ihm gestochen hat,stellt einen Mönch dar, der auf den Knieen voreinem von Engeln gehaltenen Teppiche liegt, aufdem sich die Worte: O bonitss'. finden.
* Daddi, (Cosinus). Lanzi I. 19z. nenntchn bloß einen Maler von einigem Verdienste, unddemerkenswerth als den Lehrer eines berühmten
Schülers, des Dolterraners (?). Nach ihm kenntman ein Blatt, welches Verzierungen für die 1539.zu Floren; gefeyerte Hochzeit der Prinzessin Chri-stina von Lothringen vorstellt.
Dadelbeck, ( ). Von einem niederländi-
schen Maler dieses Namens findet man in D.Marsbags Raralog uz. eine Raigerbeitze,die er nach Ph. Wouwermanns mit Wasserfarbencopirt hat.
Daebeler, Doebeler oder Doebell,(Michel), Hofbildhauer zu Berlin . Er arbeitete1674. viel für den Churfürsten, so daß er einenBefehl ausbrachte, daß er von den andern Bild-hauern Gesellen zur Churfürst!. Arbeit nehmendurfte. Man siehet von ihm Zierrathen an denDecken des Schlosses an der Spreeseite Don seinerKunst findet man auch Proben zu Potsdam , Borneund Kaput. Er starb 1702. rJicolai.
* Daedalus . Sein Genie und seine Erfin-dungen setzten ihn bey den Egyptern in so hohesAnsehn, daß sie ihm göttliche Ehre erwiesen undeinen Tempel erbauen ließen, welchen DwdorusSiculus noch zu seinen Zeiten in einer der benach-barten Inseln von Memphis gesehen zu haben be-zeuget. Er soll vornämlich in Roth - Tannenholzgearbeitet haben. Mrc. Gute Nachrichten über ihns. in Meusels neuen Miscell. IX. 29 wovonjedoch (Gebet dem Kaiser was des Kaisers ist!)das Beßke aus Moriz Götterlehre 215—20. u.225. entlehnt ist.
Daehling, auch Dahling, (H), ei»deutscher Maler und Zeichner zu Berlin . Um 1804.gab derselbe die Zeichnungen zu der Vorstellung undBeschreibung des großen Maskenballes, der aufdem Königl. Nationaltheater, zur Feyer des Ge-burtstags der Königin gegeben wurde. Um die-selbe Zeit zeichnete er ein schon oben unter A. sslaerbeschriebenes Blatt, wofür er von dem Könige,nebst einem huldreichen Schreiben, ein Geschenkvon 20. Friedrichsd'or erhielt, und welches beson-ders, was die Zeichnung betraf, wegen der schö-nen Gruppirung sehr gerühmt wurde. Meuf.Archiv 1 .2.157—58. Noch in den neuesten Tagensah man nach ihm ein von Volt in punktirterManier gestochenes großes Blatt: Alexander inMemel, empfangen von König Friedrich Wilhelm ,und der Königin Louise. Redendem arbeitete erauch für die Buchhändler.
Daehne, (Carl Gerhard), geb- zu Leipzig 1765. lernte bey Schlegel, Casanova und Malters-perger die Zeichenkunst, und arbeitete nachher alsBildhauer. Beller.
Dael, ( van), ein niederländischer Blumen-maler der neuesten Zeit, vom ersten Range, lebtezu Paris um 1305. Sein Opfer der Flora ge-bracht, hat die Kaiserin Josephine gekauft, welchediesen Künstler sehr begünstigt. Fiorillo III. 544 »
* Daelltker, (Johann Rudolf). Nach ihm
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