-3
A q u a.
1
Aretusi.
Man liefet darauf: Isabella Maria /Ipnteo kocpin§ebat ^nno l). 166b. Die IH. Au^usti.Äarto/r.
Aqu-, (Christoph dell'). S. 2 l<qua.
Aquati, (Cäsar). Von diesem Künstler siehtman in der Kais. Gallerte zu Petersburg (No.igor.) einen Prospekt des Sybillen - Tempels zuLivoli. Bernouilli.
* Aquila, (Franz Faraonius und Peter) geb.zu Palermo um 1676 und 77. Dem Franz wirftman einige Trockenheit der Nadel vor; er ent-schädigt aber durch eine verständige Führung der-selben. Neben so viel anderm hat man von ihmeine große Anzahl Blätter sowohl antiker als mo-derner Statuen und Basreliefs, und noch andre,nach seinen eignen Erfindungen. Peter kam Fran-zen in der Zeichnung bey, übertraf ihn aber nochin der Führung der Nadel. Man kennt von ihmeinige Stiche, die sehr weich gearbeitet sind. Auchdie Schrift: NAnkelmann und sein Jahrhun-dert (S. 257 ) zieht perern weit vor, und ur-theilt von Franzens Blättern nach Raphael nichtohne Grund: »Sie geben bloß einen allgemeinenBegriff von der Erfindung und Anordnung derBilder, nicht aber vom Styl des Meisters, seinemAusdrucke, seinen Formen", u. s f. Zu Petersvornehmsten Arbeiten gehören seine größere undkleinere farnesische Gallerie, nach Ann. Carracci ,wo aber die erste derjenigen von Carl Cesio, sowie die zweyte derjenigen von Niklaus Mignardweichen muß. Rost. Das ausführlichste Verzeich-niß von ihren Blattern giebt
— — (Johann), ein alter Maler, der umsoll geblühet haben. In der KK. Bilder-gallerie zu Wien sieht man zwey kleine Altarblattervon seiner Arbeit.
* -- — oder Acquilano, (Pompejus de),aus der Stadt Aquila in den Abruzzo's gebürtig,blüheke zu Rom um 1570. Mehrere nach ihm ge-stochene Blätter, zumal von den iz. deren dasLexikon gedenkt, und namentlich auch eines nachseiner dort angeführten Abnehmung vom Kreutze,finden sich im Wmklerschen Catalog verzeichnet.
Medaille auf die Geburt Königs Christian VII. und 1753 eine gleichen Janhalks auf den PrinzenFriedrich. Er war ein Mitglied der Künstleraka-demie zu Kopenhagen , und starb um 176a.
Arca, (Leonhard dell'), wird von dem AbtMarolles unter die Kupferstecher von Verzierun-gen und Grotesken gezahlt.
Archange,( ) Baumeister zu Paris umigoz. ll.
Archeveque, ( l'), ein geschickter Pous-sirer zu Stockholm ; war um 1770 Direktor beyder dasigen Malerakademie. Er arbeitete für dieverwittwete Königin, die ihm Medaillons vonanderthalb Füssen über verschiedene schwedischeGelehrte zu verfertigen auftrug. HI. Bibl. Sch.wiss. rc. D. XIII. p. 143.
*Arci»nboldo, (Joseph). Lebte ums I.1590. An dem Hofe der deutschen Kaiser blicher bis in sein Alter; dann aber kehrte er in seinVaterland zurück. l. c.
* Arc 0 ul 0, ( Marius). Der WinklerscheCatalog, welcher eine Verkündigung nach ihm,von Villamena gestochen, anfuhrt, setzt seinenTod (wohl irrig) erst in rüäo.
Ardel, ( ) ein französischer Figurenmaler,
lebte um 1735. Turcati hat »ach ihm geatzt.
* Ardell, lJames Mac oder March. DasLexikon hat diesem Künstler allerdings nicht dasgebührende Lob ertheilt, da er sicher unter diegrößten Meister in schwarzer Kunst gehört. Dieersten Drücke zumal einiger seiner Blatter sind vonunschätzbarem Werthe. Das ausführlichste Ver-zeichnis seiner Werke giebt
Ardesr'us, (Alexander), ein alter mailändi-scher oder venetianischcr Maler; lebte in der Mittedes XV. Jahrh und war ein Zeitgenosse vonVin-zenz Foppa. Fiorillo ll. S. 36.
Ar dlssen oder Ardisson, ( ) ein sonst
unbekannter Maler, nach welchem I. Landry dasBildniß des Bischofs Anton Godeaü gestochen hat.
Aquilano, (Tobias), ätzte 157c» ein Kruzifix
u. s. f.
Aquin , (Philipp von), wird von dem AbtMarolles angeführt, daß er Mechanik und freyeKünste kultiviert habe.
Aragonese, ( ) wurde ums I. r ?84
als der damals berühmteste Maler von Madrid genannt.
Araldi, (Alexander), ein Maler von Casal-» maggivre in dem Gebiete von Cremona ; ist durchein Gemäld in der kleinen Kapelle feiner Geburts-stadt bekannt: Es stellet die Bildnisse der H. H.Rochus, Job und Sebastian vor, und ist mit sei-nem Namen samt der Jahrzahl 1516 bezeichnet.Lm-to/r D. II.
Aramborgo, ( ) ei» Maler zu Turin .
Man siehet von ihm in der dasigen Salefianer-Nonnenkirche, Visitazione di Maria Vergüte, einAltarblatt. Sarto/i 1 . 1.
Aranca, (Fr. Fried.), Maler und Kupfer-stecher. I. F. Baust hat nach ihm geätzt.
Arau, (Johann), ein Gießer, der in Augs-burg arbeitete. Schon im I. 1373 goß er Stücke,wovon das größte IS? Schritte weit warf. vonSrerren S. 65.
Arapnes, ( de), ein Geschichtsmaler, warum 1780 Mitglied der Akademie von Paris.
* Arb »en, (Magnus Gustav ). Er lernte zuStockholm bey Carl Hedlinger, und nachher zuParis Bey seiner Zurückkauft arbeitete er fürden Hof. Im Jahr 1749 verfertigte er eine
Ardoina, (Anna Maria), ein adelichesFrauenzimmer von Meffina; war in der Musikund Malerkunst sehr wohl erfahren. Sie starbzu Neapel 1700.
Arduina oder Arduinis, (Santesde) ,Maler und Formschneider zu Bologna , lebte uin>515, und wird von Gandellini angeführt.Selbst Heineke hat nichts von ihm gesehn.
Arenhold, (Gerard Justus), ein Kennerund Liebhaber, von Hildesheim gebürtig; maltezuweilen Bildnisse. Starb zu Hannover 1775 alsSekretär des dortigen Konsistoriums. M. Berni-geroth, G- D> Heumann u a. haben nach ihm ge-stochen. //. und bisc.
* Aretusi, (CäsarV Baldinucci giebt Bologna für seinen Geburtsort an. Er studirte vornämlichdie Werke des Bagnacavallo . Mit der Restaura-tion der berühmten Kuppel des Correggio zu Parmaverhielt es sich, gemeiner Meinung nach, kürzlichso. Dieftlbe wurde ihm aufgetragen, als im I.1587 die Mönche von St. Johann für gut fanden,ermeldte Kuppel» zu Vergrößerung ihres Chorseinzureissen. Augusiin und Annibal Carracci , da-mals Jünglinge, copirtcn die Arbeit von Allegri inOel (diese Copien befinden sich gegenwärtig aufCapo di Mome zu Neapel , und Aretusi malte dannerst nach jenen Copien daü neue Gewölbe aufKalk. Noch besaß dieser Künstler ein besondresTalent, sehr kleine Bildnisse auf Kupfer aus demGedächtnisse zu malen. Ein Mißbrauch den ervon dieser Gabe machte, hatte ihm die Ungnadedes Herzog Alphons 1 l. von Ferrara zugezogen.Er starb zu Parma . Fiorillo II. E. 5Zc>—Z2.
* — — (Pellegrin). Tiraboschi zeigt, daß