Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
19
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Arezze.

er mit pellegrin Munari, Johanns Sohn,derselbe war. S. daher im Lexikon den Artikeldieses letztem, und in diesen Zusätzen den vonPellegrin Munari.

* Arezzo , (Leo da), ein Beyname von L.Leone.

Arfrvidsson oder Arnvidson, ( )

ein Kupferstecher, atzte zu Stockholm Bildnisse

u. s. f.

Argelder, ( ) wird unter den Geschichts-

malern angeführt.

* Argensville, (A. I. D. d'), geboren zuParis 17,5, starb 1779. (nicht 1760 wie das Lexi-kon besagt). Sein Vater, gleichen Namens, schriebeine Theorie und Praktik des Gartenbaues; undvon ihm ist es also zu verstehen, wenn Heineckesein Geburtsjahr in 168 > und sein Sterbejahr in1766 setzt. Von dem Sohn kennt man, neben sei-nem Hauptwerke des ^breßö de la vie des plusssiueuxpelntres, das zuerst 17^252 in gto, nach-warts aber 1762 vermehrt in vier Oktavbandenerschien, auch seine mehrmals gedruckten, damalssehr unterrichtenden: Vo^sFes picroresgues deParis, und des Lnvirons de Paris .

Argensvillieres, (Peter), ein vermuthlichfranzösischer Maler, von welchem man in der KircheSt. Franziskus de Paula zu Rom ein Gemäldsiehet, welches eine Geschichte dieses Heiligen vor-stellt. a«tica e »rodri ira.

Argeiit, ( d'), hat in den Verlag des In-

dustrie-Comptoirs in Heilbronn , nach Hp., dieSchöne bey ihrem Tagcbuche gestochen.

* Argenrieri, (Daniel), Kroteskenmaler

zu Turin , lernte bey Jakob de Groteöchi, undarbeitete zu Rom um 157a. p. nZ.

Aria, (Johann und Michel de), Bildhauervon Pelo in dem Kirchsprcngel von Como , verfer-tigten das Grabmal, welches Pabst Sixtus IV. seinen Eltern in einer Kapelle zu Savona errich-ten ließ.

Ariaensz, (Anton), ein Maler zu Alcmaer,lebte um 1600.

Arighi, (Alexander), ein Bildhauer zu Cresmona; verfertigte für einen Altar der dasigen Ca-thedralkirche ein Basrelief, welches den H. Euse-bius, der einige Todte auferwecket, vorstellt. Erschnitzte auch das Pult nach einer Zeichnung vonCarl Natali. Zai-to/r D II.

t * Aristocles, der Bildhauer von Cydonia,lebte in der 29. Olympiade, ungefähr 662 I. vorE. G. einer der ersten, welcher Gruppen aus zweyoder mehrern Muren zu bilden unternahm, pau»sanias führt von seinen Werken einen Ganymed,der dem Jupiter dem Becher reicht, und den miteiner reitenden Amazone kämpf nden Herkules (alsoden nämliwen Gegenstand, den, nach Plimus, einandrer Aristocles, sein Mitbürger, gemalt hatte)an. Ob er noch, wie seine Vorgänger, in Hol;arbeitete, oder bereits den Marmor dazu gebrauchte,ist unbekannt. Meusel Vk- Miscell. IX. S. z 4 >

* Arist 0 laus. In diesem Artikel im LexiconZ. anstatt L. z. l. 6. Z5>

* Arist 0 nides, lebte in der 6 ». Olympiade.

* Arlaud, (Jakob Anton). In diesem Art.Z. 17. nach: 174z. l. oder 1746.

(Ludwig Amat), geb. zu Genf 1752,kam um das I. ,730 von Rom als ein guterZeichner zurück, und gab Hofnung, den Ruhmseiner Vorfahren würdig zu unterhalten.

/,eü Er lebte noch 1797. Ein Aufsatz in

Meusel« Vl. Miscell. V. G. 565. nennt ihnden jüngsten Bruder des (1797) kürzlich ver-storbnen berühmten Mignaturmalers (Jakob An-

Arnold. iH

tons, oder Benedikts?), was aber den Jahrennach beydes nicht seyn kann.

Arleri, (Peter), ein Baumeister; fieng aufBefehl Kaiser Karl IV. um izzz an, die vort>ef-liche Brücke über die Moldau, zwischen den beydenStädten Prag , welche 1790 Fuß lang ist, zubauen.

* ArINann 0, l Vincenz). Er war einer derersten, der in Landschaften jenes sanft gemilderteColorit einzuführen gewußt, das gleich auf denersten Blick zur Betrachtung einlädt. Fiorillo I.S. 197 -

* Armessin, (Nicolas del l'), der Vater,Zeichner und Kupferstecher, geb zu Paris um 16^0;von seinen Lebensumständen ist weiter nichts be-kannt. Sein Talent scheint sich auf Bildnisse,meist nach seiner eigenen Zeichnung beschrankt zuhaben. Uebrigens fehlte es seinem Stiche an An-nehmlichkeit, und er mag immerhin unter die Ste-cher der zweyten Ordnung gesetzt werden. Rost.

der Sohn, geb. zu Paris 163^.Dieser fleifflge Künstler war ein Schüler seinesVaters, und hatte sich vornämlich durch die Stücke,die er für das stecueil deOosat gestochen, eine»Ruf gemacht; nachher aber, von dem Strome derMode hingerissen, nichts anderes mehr als Con-versationsstücke geliefert. Er trug den Namen einesKupferstechers des Königs. Seine Manier hatteviel Nettigkeit; nur möchte man bisweilen mehrAusdruck in den Extremitäten seiner Figuren wün-schen. Fr. Schmidt hatte unter seiner Leitung ge-arbeitet, und mehrere Stücke nach Lancret gestochen,die dann meist mit dem Namen des Lehrers bezeich-net sind. Rost, der seine vorzüglichsten Blätteranführt.

Armorini, (Joseph), bemalte in der KücheSt Blasio zu Bologna zwey Kapellen mit Zier-rathen. Meusel Miscell. Xlll. H. S. 50.

Armstrong, (Johann), erster KöniglicherIngenieur in England; lebte, als solcher, von> 7 Z 3 5 r im Port-Mahvn Man hat von ihmeine Beschreibung der Insel Minorka. I M Ar-dell hat sein Bildniß gestochen //. und iViscr.

Arnaldi, (Aneas , Grafi, gab im I. 1762zu Vicenza mit 6 Kupfertafeln heraus: l'Idea d'un

'IVarrc, nelle pcincipali sue parci simile ä Hatriantieln all uso moderne. //.

Aruaud, (P.), ein Bildnißmaler zu Marseille um 1750. I. Candier hat nach ihm das Bildnißvon Jos. Marrot, Pretre de l'Oratoire, ge-stochen Mrc.

Arndr, (W ), ein deutscher Kupferstecher.Von ihm sind, neben anderm, eine Danae, nach(?) aus der Dresdner - Gallerie in punktirterManier: Dann zwey schön gestochene Blätter, nachSchuberts Zeichnung , zu der Charakteristik Luthers und Friedrich II. im I. Bande des Pantheons derDeutschen ( 8 . Chemnitz 1794); ferner ein Bildnißdes Ruß. Kaisers Alexander I. nach einer Zeich-nung von Biroschkow (1802), dasjenige desFürsten Friedr. Franz von Anh ilt Dessau von iZoH ,und vier artige Kupfer zu Kuchelbeckers Mumien(Penig - 8 ->Z).

Arnhold, ( ) ein Künstler von Meisten.

Auf der Kunstausstellung zu Dresden im I.izoo, sah' man von ihm eine schlechte Landschaftund ein gutes Blumenstück, beyde in Wasserfar-ben gemalt. Deutsch . Runstbl. I. 34. S. 28.Auch für die Kunstausstellung von 1301 lieferte eracht trefliche Blumeustücke, wo aber wieder bemerktwurde, daß er sich aller Nebenwcrke enthalten,oder sie besser ausfertigen sollte. 7 b. II. r. S. 6 u.

Arnold, (Anton und Johann), ein Kupfer-stecher, Schüler von Renz, geb. zu Königsgrätzi?Z 5 . Er arbeitete zu Prag , und ätzte dort Bild-

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