Baltens.
As. -kekanckois ^nvers lzZo. welches auch früherschon (r 5?8 ) pbil. Galle , unter dem Titel: Prin-cipes liotlanälae et lLelanäise, und spater (1586.)edirt, und wozu eben unser Baltens, unterdem Namen Perer Balchasar; die Figuren gezeich-net hatte. Unter dem gleichen Namen kennt dannvon ihm Heinecke weiter: Wappen und Devisendes Ritter von, goldenen Vließ, und ein Pamphlet:le psrkait Lourtlssut.
Baltens, (Peter). S. Balten und Custos.
Baltesir, (F,), ein sonst unbekannter Kup-ferstecher, von welchem das Bildniß von SirW. Brog, Offizier bey einem schottischen Regi-mente (,6oo aet. 37.) anführt.
* Balrhasar, (Peter). S. Balten undCustos.
Balthaser, ( ) Von einem Künstler die-
ses Namens sah man eine beträchtliche Zahl histo-rischer Smzen auf der Gemäldeausstellung zuParis im I. 1791-
Balrzer. S. Balzer.
Balllgani oder Balungani. (Philipp),ein Bildhauer zu Bologna und Mitglied der dor-tigen Llementins. Er verfertigte, nebst
einigen Kunstwerken in den dasige» Kirchen, einengroßen Herkules, der in dem Hofe des PallastesFantuzzi zu sehen ist. Noch kennt man von ihmeine Schaumünze auf Vinzenz Riccati, einen Je-suiten und berühmten Mathematiker,
Balyu, auch Balliu, ( ) ein Bildniß-
maler von Leyden . C. van Dalen hat nach ihmdasjenige des Theologen F. Hommius gestochen,
Sehr wahrscheinlich derselbe mit perervan Balliu oder Baillu, wie ihn Heinectenennt, und ihm das Bildniß von F. Hommius (dortaber als von Delft gestochen) ebenfalls zueignet.
* Balzani, (Johann Hieronymus), wirdunter die vielen Schüler von Lorenz Pasinelli ge-zahlt. ^ 7 sc.
— — (Joseph), ein Figurenmaler zu Bologna ,wird von MeuselMisc Xll. angeführt.
Balzer, (Anton), auch Balzer der jüngeregenannt, wahrscheinlich Johann des ältern Sohn,Landschaftszeichn.r und Kupferstecher zu Prag ,Schüler von Schulze und Klcngel in Dresden , undvon Schmutzcr in Wien . Derselbe bereiste im I.1792 die böhmischen Adersbacher - und Riesenge-bnrge, und gab, als eine Frucht dieser Reise, imJ.1794 eine Abbildung derselben in 24 geätzten undkolorirten Blättern mit einer kurzen Beschreibung(Prag , Fol.), welche 24 Rthlr. kosteten, undals gut und fleißig gerühmt wurden. Meus N.Mus (245. 519.) Dieser Künstler lebte nochum 1802.
— — (Gregor), Kupferstecher zu Prag .
* — — (Johann) , Kupferstecher, geb. zuKukus in Böhmen ,758, lernte bey M. A. Renz;arbeitete zu Prag, vornamlich nach Norbert Grund ,rr. a. Don ihm sind die meisten Bildnisse in denAbbildungen und Lebensbeschreibungen böhmischerund mährischer Gelehrten und Künstler von pelzel< 4 TH. 8 -Prag i? 7 Z — 1 ? 77 ); mehrere derselbennach Q. Iahn, nach dessen und andrer Gemäldenund Zeichnungen er auch historische Gegenständegeätzt hat. Zwey seiner Sohne (wahrscheinlich ob-gedachter Anton und unten stehender Johann)lernten (wie wir von Anton schon oben gemeldet)bey I. C. Schulze zu Dresden . Er selber lebtenoch ,302. Meusel 1 . II.
— — — — der jüngere. S. von ihm dengleich vorhergehenden Artikel.
— (Mathias), des ältern Joh. Bruder,arbeitete mit ihm in gleicher Kunst. Meus. I II.Einer dieser Balzer hat um 1788 eine sonderbare
Banck. ZA
Seltenheit, ein weibliches Brustbild nach einem(dem einzigen) Miniaturgemälde von Rubens , undder Zeichnung des Abtes von Saar, H. von Kra-nichstein , gestochen. Meusels Mus. XX. 253.
Bambarlhaco, (Philipp de). Dieser Namegehört bloß in so weit in die Kunstgeschichte, daßes von ihm heißt: Er habe von dem PabstJokannXXll. (damals in Avigno») den Auftrag erhalten,unter seiner Aufsicht den päbstlichen Pallast zu L.om und die dazu gehörigen Gärten ausbessern zulassen. F'lorl'llo III. S. 72.
* Bamberini, (Anton Dominicus), geb.zu Florenz 1660, gest. 1741. nach : Z'
8ei ie, der dort auch desselben Bildniß nach ihmgestochen hat.
* Bamdini, (Jakob), geb. 1582. starb 1629,führte in seinem Vaterland eine Menge guter undschöner Arbeiten aus. In seiner eignen Wohnungzu Ferrara errichtete er eine Akademie des Nackten,welche durch die Theilnahme vieler damals dortblühender Künstler Ansehen erhielt und großenNutzen stiftete. Fiorillo ll. 621.
* — — (Nikiaus-. macht ihn zu einemSchüler von Diamantini. Er arbeitete meistens zuVenedig. In der Gallerie von Düsseldorf findetsich von ihm ein St. Joseph mit dem Jesuskinde,das in von Mecheln Werke über diese Gallerie ge-stochen ist. Seine Geburt der H. Jungfrau in St.Stephan zu Venedig hat A. Zucchi gestochen.
* Bamboccio, (Anton). Von Baukunst undSculpkur hält man von ihm den Eingang in denbischöflichen Pallast zu Neapel für's vorzüglichste.Fiorillo II. S. 759 -
* Bamfylde, auch Bampfilde, (CarlWarwick), ein englischer Baronet und Parlaments-glied. Nach ihm hat Benezech 1779 einen große»Sturm, und W. H. (Will). Haffel! fünf historischeBlätter über die ausschweifenden Moden der Zeit,zu G Ansley's lateinischem Gedichte: Lpistol»t'smiiisris 4- 776. gestochen.
* Ban. S. Baan.
Bance, ( ) wird im ein
^rts. von 1803 unter den damals in Paris leben-den Zeichnern von allerley Gegenständen genannt.
Banchieri , (Angelus), ein Genueser, maltein der Kapuzinerkirche della S. G. Concezione zweyOvale, die einige Heilige dieses Ordens vorstellen.Xatti.
— — — — Ein andrer Künstler dieses Na-mens, von Genua , verfertigte im I 1736 ein Ge-^nälde in Oel , welches den Vulkan vorstellt, wieer auf Verlangen der Venus die Waffen für Aencasschmiedet; die Figuren werden nur von dem Feuerder Werkstatte beleuchtet. Dies war sein erstesWerk, welches er zu Rom öffentlich ausgestelltharre. Man rühmte die Richtigkeil der Zeichnung,die Anordnung, den anmuthsvollen Ausdruck, unddie Harmonie der Farben,
* Banck oder Banc , (Johann van der),der die Blätter zu Donquixotte zeichnete, war einSohn des in dem nämlichen Artikel vorkommendenperer Banks. Die meisten nach ikm gestochenenBildnisse führt /s. an. Er selbst stach nach seinemeignen Gemälde dasjenige des Dice - AdmiralsTromp.
* — — (Peter van der), obigen JohannsVater, wahrscheinlich von niederländischer Her-kunft , aber geb. zu Paris 1649. Er war einer vonF. Poilly's guten Schülern; aber seine Kunst be-schränkte sich größtcntheils auf Portraitstechen.Im I. '674 gieng er mit dem Maler Gascarnach England, wo er sich großen Ruf, aber wenigGlück erwarb, und daselbst 1697 in Armuth ver-storben ist. Seine Talente wurden erst nach seinem^Tod erkannt, und leine Platten von der WiMve
E