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Hr Begbie.
Begbie, KP.), ein englischer Kupferstecher,arbeitete 1775 für die Architektur-Werke der Ge-brüder Adams.
Beger, (Loren;), des berühmten AntiquarsBruderssohn, ein mittelmäßiger Kupferstecher.Nachdem derselbe einige Zeit zu Berlin gearbeitethatte, gieng er nach Heidelberg, Frankfurt amMayn, u. s. f. und endlich, wie vZicolai behaup,tek, um i?li nach England; was hingegen vonHnsgen geläugnet wird, der ihn zu Frankfurt verbleiben laßt, wo er wenigstens zuverläßig 171zund noch 1727 gearbeitet hat. Neben einigenBildnissen die Heinecke anführt, kennt man vonihm die Blätter für die deutsche Ausgabe von Tor-tebae's Anatomie (Berlin 1706); eben so mehrerefür den Ikesaurus UrandsridurAicus seinesOheims, »nd endlich viere von einem Feuerwerkdas im I. 1708 zu Berlin abgebrannt wurde,/s, Cbrift S- 286 giebt sein Zeichen an. S. aucheine Nachricht von ihm inMeus.Mus (VII. 8'.)welche aber wesentlich nicht soviel, als die obengegebene Nokitz enthalt.
Begg, (W), ein englischer Conversationsmaler-es X VIII. Jahrhunderts. I. R. Smith hat nachihm in Schwarzkunst gestochen: 8ckool 6c>^g
AlvinF Lhsrlt^ to a blind man et I.ud^ and -erckildren relievinA a Lotta^er.
Beguen, ( ) einer der geschicktesten engli-
schen Bildhauer neuerer Zeit, blühete um *78».
Beguyer - Chancourtois, ( ) ein
Landschaftsmaler zu Paris um 1790.
Beheim, (Hans), Baumeister zu Nürnberg ,vermehrte das von Philipp Gros angefangeneRathhaus um zwey Drittel, womit er 1521 denAnfang machte. Er war einer der beßten Bau-meister dieser Stadt. Beheim vollendete ,495das Kornhaus auf der Besten, und 1499 ein glei-ches , welches aber nachher zum Zollhause bestimmtwurde. Er starb 1531- Murr S. 39 '.
— — (Hans Wilhelm), ein geschickter Kunst-schreiner, geboren zu Nürnberg 1570. Er verfer-tigte r6iZ die Decke des Saales auf dasigemRathhause, und den schönen vergoldeten Leuchter.Er starb 1619. Von ihm ist des Jacob BarozioBaukunst aus dem Italienischen übersetzt. Murr.
—' — (Johann), ein Maler zu Wien , dersich auch aufs Kupferstechen gelegt, und dort undzu Rom gearbeitet hat. Von ihm find einige Blät-ter nach alten Gemälden in Monaldini's Virgil,und andre in den architektonischen Werken von I.Barbault. Dann hat er auch nach Masucci eineMadonna, wo ein Engel dem Kind eine Rose dar-bietet, ferner nach A. Maulbertsch, u. a. gestochen.t?a»äellr'»r.
Behem, (Hans), der ältere, Steinmetz inNürnberg , starb 1531.
— — — — der jüngere, übte gleiche Kunstebendaselbst. Starb 1563- ^r.
— — (Paul). Eben so. Starb 156t. Alledrey sind lediglich durch ihre Bildnisse bekannt. M§c.
* — — S. auch Böhm.
Behm, auch Bbem, (Georg). S. Böhm.
* Lehr, (Johann Heinrich). Im I. 1712erschien von ihm ein Werk über die Kriegsbau-kunst.
* — — (Johann Philipp). Nebst Bildnissenmalte er auch kleine Gesellschaftsstücke. Weil eraber diese letzter,, in allzuhohem Preis hielt, konnt'er wenige davon absetzen. Er starb zu Frankfurt amMayn 1756. Hüsgen.
Lehrend, (Christian). S. Bernde.
* Behrenr, (I.), hat 1694 bey Erneuerung
des ehemaligen großen Altars in der Marienkirchezu Berlin denselben gemalt. Er scheint aber nurein Staffirmaler gewesen zu seyn. Mcolai.
* Beich, (Joachim Franz). Diejenigen, welcheihm, so wie auch das Lexikon, Ravenspurg zumGeburtsorte geben, verwechseln ihn mit seinemVater Wilhelm, der sich nachwerts zu München setzte, wo ihm Joach. Franz geboren ward. Erstarb als Kurfürst!. Bayerscher Hofmaler. Als eraus Italien zurückkam, atzte er vier Folgen vonLandschaften im Geschmacke großer Meister. SeineErfindungen waren einfach, aber malerisch. ZweyLandschaften mit Hirten und Vieh hat JosephWagner nach ihm gestochen, /f. und Ro-st II. S>27-29.
* Beter. S. Beyer.
Bejez, ( ) ein Künstler dieses Namens
wird unter die französischen Geschichtsmaler ge-zählt.
Beilby, (W.), ein Maler zu London , zeich-nete um 1780 allerley Prospekte. F. Juckes hatnach ihm Aussichten von Chelsea und Batterseain Aqua tinta gestochen. und Mrr.
Beimer, (Joh. Georg), ein Nechtsbefliesseneraus Westphalen; trieb um 1698 die brodlose Kunst,Bildnisse aus Buchstaben zusammenzusetzen. Meus.XVIII. S. 2,6.
* Beinascht, (Joh Baptist«), wird hier undda auch Benascht geschrieben.
Beins, (Jakob), wird von Gandellini unterdie Formschneider gezählt.
Beisch, (H. Jakob), ein Bildnißmalch, vondem man nichts anders weiß, als daß M. A.Gufer dasjenige des Arztes I. F. Pilger nach ihmgestochen hat.
Beischlag. S. Beyschlag.
Beisson, ( ) ein Schüler von Wille, der
um 1787 nach Vounieu u. a. gestochen hatte.Latn« L-i. §ec.
Bettler. S. Beurler.
Bek, ( ) ein englischer Kupferstecher, von
welchem aber nichts anders bekannt ist, ausserdaß Serutt von ihm das Bildniß Peter Malm-berg's, Allmoseniers K. Carls XII. von Schwe-den anführt.
Bekenkamp, (Friedr. Bernard), ein Maler,nach welchem aber nichts weiter als das Bildnißdes Kur - Trierschen Ministers Barons I. H. C.E. von Kesselstadt bekannt ist. 7 /.
* Bei, (Anton le). Auch Langlois und Scotinhaben nach ihm Bildnisse gestochen. Mrc.
* Belange. S. Bellangö.
Belanger, (Ludwig), ein schwedischer Land-schaftsmaler, Mitglied der Maler- und Bildhauer-Akademie zu Stockholm . Er hatte sich mehrereJahre in Italien , wo er besonders die Baukunstsiudirte, und alsdann auch einige Zeit in Englandaufgehalten; und erhielt sofort nach seiner Rück-kehr den Titel eines ersten Malers des Königes,was ihm dann viele Neider zuzog. Ein Künstlervon nicht geringen Verdiensten, dessen Farbenauf-trag leicht und von treflichcr Wirkung ist; unstrei-tig in Schweden der erste in seinem Fache. Im I.»799 beschäftigte er sich mit einer: pittoreskenReise durch Schweden , wozu die Platte» unterseiner Leitung durch einen Kupferstecher, NamensCordier, gearbeitet wurden, den er mit sich nachSchweden genommen hatte. Acerbi S. n8-
* Belau, (Niclaus Bruno), arbeitete auchzu Anspach. führt ein Paar nach ihm gesto-chene Blätter an.