Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
68
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Berresi

6g Bert.

Bert. S. Ledert.

* Berrasio, (I. B) S. Bertusio.

* Bertaud, oder Berrauld, (MariaRosalia), auch Plessis Berraud genannt,eine französische Kupferstecherin, geb. zu Paris ,nach Heinecke 1738/ nach Rost hingegen 1760.Wir vermuthen aber, daß erstere Angabe die rich-tige sey, hauptsächlich deßwegen, da Rost selbstsie eine Schülerin von St. Aubin und Choffardnennt. Dieselbe zeichnete sich unter den Künstle-rinnen von Paris vorzüglich aus. K. sagt vonihr, daß sie, nebst Blumen und Ornamenten, auchBlätter nach I. C. de la Fosse, Dernet, u. a.gestochen habe. Immerhin scheinen letztre, vondenen Rost VIII. S. 352. etliche namentlich an-führt, die bekanntesten zu seyn, deren schon dasLexikon, als ums I. 1760 erschienen gedenkt,woher dann eben Rosts Irrthum in Betreff desGeburtsjahrs dieser Künstlerin entstanden seynmag. Endlich findet man in der Vov^e plrd»-issqus ci'Itali -- des Abbe St. lIon Blätter mit Blessis Berrhaux bezeichnet.

oder Bertaux, ( ) ein französi-

scher Bildnißmalcr, nach welchem Andouard,Elluin, Helmann, Hubert, Malapeau, Masque-lier und Voyez Blätter gestochen haben, die in (V.8. v. Bertaux angeführt sind. Er arbeitete umi??o. Ob dies derselbe sey, der, unter dem NamenBerrheau, im Almanach des Veaux-^rts vomI. 18'3 als damals noch in Paris lebender Bild-»ißmaler erscheint, ist uns unbekannt.

oder Berrhault, ( ) ein Kup-

ferstecher, der in Holland Prospekte, See- undFischerstücke nach I. de Beyer geliefert hat.

oder Bertaux, ( ) ein andrer

Künstler dieses Namens hat, gemeinschaftlich mitGuttenberg, nach der Zeichnung eines Liebhabersein Blatt mit der Aufschrift gestochen : Nonumentäs I'llilsrite universelle, ou ie IXIompüe äslVlrs. Lliarles er Robert au staräin äs Puilleries1 s I. Des. 178Z.

oder Berthauld, ( ) hat eine

Aussicht des Innern von Paris gestochen.Dieser ist vielleicht der nämliche, der noch imE»uc/r stes Zean-c - von iZv3 als ein da-mals zu Paris lebender Kupferstecher von Ruinenund andrer Architektur zum Vorschein kömmt.

oder Bertaux, ( ) z ichncte ein

von Touze gemaltes Monument zu Ehren Ludwig XIV. ^

oder Bertaux, ( ) hat, eben so

wie obgenannte Maria Rosalie Bertaud, in St.Lstons Vo)'SAe pittoresgue ä'Italie Blatter gelie-fert, und überdies nach le Brun gestochen.

oder Bertaux, ( ) wird im

^lmanack äes Leaux-^rts vom I. 1803 als eindamals in Paris lebender Bataillenmaler ange-führt.

B erreau, undB errhauld haben,zufolge ohne nähere Angabe von ihm, gesto-chen nach Berghem, Carmontel , H. Fontaine, deja Lande, Ritter Lepinasse, I. B. Lucien, Ostade und Suillet. Einer von diesen ist wahrscheinlichder nämliche, der noch um i8«ä lebte, und fürdie 21 Lief des Prachtwerks des lVluseum Rran^ois,gemeinschaftlich mit Plessis ein Blatt nach Wou-wermann: Oboe ä > ls Oavlerie ätzte. Das Biid-niß dieses letztem lBerrault) findet sich in dem be-kannten Blatte: Rsuulon äes artistes nach Boilly ,wo er draveur äs Vsrsllles rubrizirt ist; unddürfte ebenfalls derselbe seyn, der imlies Vearrn - von 1803 unter dem Namen desAetzer Berthaud 6raveur Ä l'eau torre rubrizirt ist.

S. gleich oben Berraud.

Berrauld.

Bertaulr.

Bertaux.

Bereeaux.

Berthaud.

Berthauld.

Berrhaulr.

Berrhaux.

B errheau.

Berrheaux.

Berrechi, (Joachim), ein Kupferstecher, gabin Rom ein Marienbild nach Aurelian Milani. A.

* Berrelemi, ( ) ein Maler. N Bon-

nart hat nach ihm das Bildniß des FranziskanersP. F. Berthold in Schwarzkunsi geschabt. /I.(Dieser Künstler dürfte übrigens sehr leicht einervon den im Lexikon s. v. Barrhelemi angeführ-ten Malern seyn).

( ) Nach den Handschriften meines

sel. Vaters gab es auch einen Bildhauer diesesNamens, zu Paris um 1790.

S. auch Barrhelemi.

* Berrelli. Diese Familie enthielt verschie-dene Kupferstecher und Kupferstichhandler; siekauften viele Platten berühmier Meister und gabensolche in ihrem Verlage heraus Umer den scch en,die das Lexikon anführt, thut dasselbe dennoch einesFranzeu keine Erwähnung; dafür aber einesperers, Kunsthändlers zu Padua gegen Endedes XVI. Jahrhunderts. Die dreye, Ehr-ftophFerdinand und Lukas, scheinen nach der Jayrs-zahl, die man auf ihren Blattern findet, um1526 - 30 geboren zu seyn. Christoph war gebürtigvon Rimini und lebte zu Modena . Ferdinand,geb. zu V nedig, wohnte zu Padua 1565, undlebte wenigstens noch 1569 Er arbeitete nach ver-schiedenen berühmten venetianischen Meistern. Lu-kas, Kupferstecher und Kupferstichhändler, eben-falls geboren zu Venedig , wo er auch, so wieDonar von 15501600 gelebt zu haben scheint.Die in Lukas Verlag erschienenen Blätter sind fastalle sehr selten geworden Einige derselben, ebenso wie etliche von Christoph und Ferdinand,führt Rost (III. S. 196-98 ), mehrere derselbenaber (auch eines von Aug. Carracci in Horazio'sVerlag) L) an. 'Letztrer dann auch aus perersVerlag: Diversaruru uationum Habitus, z. I'om.kol. mit 276. Figur. (Vatav. 159496.) welcheseine vermehrte Ausgabe von den: Omnlum lerePentium nostrae aetstis Iisbitus zu seyn scheint,die schon 1569 micht 63 wie das Lexikon sagt)von oder bey Ferdinand Berrelli zu Venedig erschienen war.

Bertenazzi, (Carlin), ein berühmter Har-lequin und Königl. Schauspieler zu Paris , Kunst-liebhaber, der die HH. Pierre und Watelet arbeitensah, und sich dann selbst in der Kunst versuchte Seinvon de Lorme gemaltes Bildniß hat G. Benoitgestochen. /I.

Berrerham oder Bertram, auch Bex-rerham, (Johann Baptist), ein Maler vonBrüssel, lebte im XVII und wenigstens noch zuAnfang des XVIII. Jahrhunderts, und hatte zuseinem Vergnügen aucd Bildnisse, Geschichte undProspekte in Kupfer gestochen. A führt einige der-selben an. Srrurr hat irrig aus einem I. Bex-rerham einen eigenen Künstler gemacht.

Berkesi, (Joseph), ein Bildhauer von Cre-mona, verfertigte für die Kirche zu Makro, in demGebiete von Lodi, die Bildsäule des H. Domi-nicus. Larto/i IV II.