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Starb
Brentel.
Anfang des XVIII. Jahrhunderts geboren ist.Man hat von ihm bortrefliche Stücke von spielen«den, tanzenden u. s. w. Kindern L- v. W.Dieser, oder dann der gleich nachfolgende dürfteder Friedr. Brentel seyn, welchen bereits dasLexikon anführt.
Brentel, ( )ein Künstler, unter dessenNamen ein Bildniß des Dichters Ioh. Fried.Flensburgeusis kennt,
* Brera, (Ludwig). S. Brea.
Bres, (S. M.), soll nach C. Coypel gestochenhaben.
* Bresank, auch Bresang, (Ioh.) Wennman seine Werke mit Hans Baldungs seinen ver-gleicht, dessen Zeitgenosse er war, so wird mandurch die Gleichheit ihrer Arbeit so getauscht, daßman beyde für Einen halt. Seine ersten datirtenBlatter sind von 1504, und haben noch ein über-ladenes Aussehn, und sehr gezwungene Contouren.Alle sind selten. Achtzehn derselben sind bey Rost(I. 142—43.) verzeichnet, wo man auch seine Zei-chen findet, die man aber leicht mit Baldegrüns,
I. Dinks und Burgmairs ihren verwechselt, wel-chen sie theils gleich, theils ähnlich sind.
* Brescia , (Bartholomaus da). Mit diesemNamen findet man einen gekreuzigten Christ ineiner Landschaft, bezeichnet. L
* — — (Johann Anton da), Kupferstecher,geb. zu Brescia um 1461, ein Bruder des nach-folgenden Johann Lsslaria, unter dessen Artikeldas Lexikon seiner gedenke. Er war ebenfalls Car-meliier, der sich aber ganz der Kunst gcwiedmet,und noch mehr als jener, aber nicht besser gesto-chen hat; denn beyder Umrisse sind unbestimmtund verzeichnet. Dem ungeachtet werden ihre in
und bey Rost (I. 52 - 54 -) beschriebenen Blättersehr gesucht, weil sie unter die Inkunabeln derStecher gehören. Geist - und weltliche Geschichtesind ihr Gegenstand. Bey gedachten beyden Schrift-stellern, besonders bey Heinecke, findet man auchdie wahren Monogrammate beyder Bruder, so-wohl als die ihnen irrig zugeschriebenen, abgebil-det. Die datirten Blätter von Johann Antontragen die Jahrszahlen ,50z, 5. und 7. Ein neuerAbdruck seiner Geißelung Christi ist von 1529.
* — — (Johann Maria da), ein Bruder desobigen, geb. zu Brescia um 1460. (S von ihmden vorhergehnden Artikel). Mit seinem Grab-stichel suchte er die Manier des Mantegna undMark Antons zu verbinden, konnte aber keinenvon beyden erreichen. Seine ersten datirten Blät-ter sind von 1502. Aus einem derselben erhellet,daß ein gewisser Gottesgelehrte, Elias Capreolus,fern vertrauter Freund war.
*Brescisni, (Anton). S. perlest, denBaumeister in Parmesanischen Diensten.
. * Bresciano, (Prospero). Roßi ?Llo§listcrrici cle örescicmi illustrl, 4. krescia 620. p.
5 > 5 -^ macht aus einem Bildhauer dieses Namens(wohl demjenigen, der im Lexikon unter dem NamenGcavezzi zu suchen ist), einen jungen Menschen,der in einem After von 28. Jahren verstorben sey-
- — — — «tozzand» (VsAoeourlosoristretto 6ell' istoria Lresciana. 8 krsscia 6yg.)erwähnt eines Malers dieses Namens; wahrschein-lich desselben, dessen das Lexikon nach Bassagliagedenkt.
* Brescinino, (Giovita). S. Brescianö.
B reffe, (C.), ein französischer Kupferstecher,welcher, /I. zufolge, nach verschiednen Meisterngearbeitet haben soll.
Brereche, ( der Abt de la), aus dem Ge-rechte Marion, Sohn eines Intendanten desHauses von Beringhen, ein Kunstliebhaber, der
für sein Vergnüge» in Kupfer gestochen.
1720.
* Brereche, (Richard de la). Unter diesemNamen ist auch Richard Abt von Sr. tH-n be-kannt. Ä.
*Breteuil, (Graf Jakob Laurus, RitterVon), der selbe war französischer Gesandter zu Wien .Seine geätzten Blätter, welche in Marinen, Dichund ländlichen Stücken nach Bergbem, van denBos, Rembrandt und Vitzingen bestanden, führtan«
* Breeez, (Ludwig), Baumeister zu Paris .Von ihm oder einem andern Künstler glnchenNamens hat man: Perspektive prstique cl'^reki-teeture. pari« 1706 und 1752. L»cas hat nachihm ein Heft von Schlosserarbeit geätzt.
Bretherron, (Jakob oder Johann), einenglischer Kunstliebhaber, lebte im X VIII. Jahrh,und ätzte einige sehr treffende Carricaturen vonbekannten Personen. Auch arbeitete er nach Bun-bury. /I. und
— — ( ) des obigen Sohn, Zeichner und
Kupferstecher. Man kennt von ihm einige Bild-nisse für den vierten Theil von Walpole's Anek-doten. Hinwieder hat T. W. Temkins nach ihmein Blatt: Krönung der artigsten Hirtin vonAberdeen , in Kupfer gestochen.
Bretin, ( )ein französischer Kupferstecher,der nach Wouwermann u. a. gearbeitet hat, wirdin L. angeführt.
Bret 0 n, ( le), ein Maler, der durch einBiloniß des Bischof Carls von Moutschai bekanntist, welches Darrt 1645 nach ihm in Kupfer ge-stochen hat«
* Brerschneider, (Johann Michael). Infeinen Blumenstücken nennt er sich s)retfchneider.Er arbeitete noch um 1720 zu Wien . ^;c.
Breu, (Georg), Maler von Augsburg , lebteUM - 538 .
*Breuer, (I. G). Vielleicht mit dem Nachtfolgenden derselbe, oder dann dessen Sohn. Mansieht von ihm Sachsen -Weiffenfelstscheund Braun-schweigische Schaumünzen; letztre von 1691. Wirk-lich soll er Münzmeister der Stadt Braunschweig gewesen seyn.
* — — ( ). Neben der im Lexikon
angeführten Schaumünze kennt man von ihm nochdiejenigen der Gemahlin des dorr gedachten Kanz-lers de la Gardie, und des General Rabeuhaupts;letztre vom I. 1672. -iVsr.
* B reughel, (Abraham). Er soll auch meh-rere Blatter geätzt, und eines in Hol; geschnittenhaben. A.
* — — (Ambrostus), dessen im Lexikon kürz-lich unter der Rubrik s. Sohns Abrahams Er-wähnung geschieht. In der KK- Bildergaleriezu Wien findet man zwey Blumenstücke mit demMonogramme eines Ambrosius Breughcls und derJahrzahl 1609 bezeichnet, weiches ein neues Dunkelauf das gewöhnlich angegebene Geburtsjahr (7672)des Sohns wirft, und es fast eben so zweifelhaftmacht, ob die Jahrszahlen r66z und 70. die rich-tigen sind, in welchen das Lexikon unsern Ambra,fius das Rectorat der Malerakademie zu Antwer-pen bekleiden läßt. Mirr.
— oder Brughel, (Anna', eine Male-rin , nach welcher I. Messager gestochen hat. Mrr.
* — — (Franz, oder Peter Hieronymus).So nennt einen Marinemaler, der um -56c»geblühet habe; und <man merkt's nicht recht) vonoder nach welchem er mehrere Blätter anführt.Offenbar aber ist hier von dem nämlichen Künstlerdie Rede, dessen das Lexikon als eines Kupier-