Cloquer.
des Generals Andreoffi gezeichnet hatte; den ausCroquis nach der Natur: Die Aussicht eines Theilsvom Delta und der Mosquee von Abomandour;und eine andre vom Kloster Cophti, Zaidi undBaramons genannt, in ermeldtem Thal der Seenvon Natron gelegen. Gegenwärtig soll er die Stelleeines Professors der Zeichenkunst in der Bergwerks-schule zu Paris bekleiden.
Lloquer, ( ) ein andrer Künstler dieses
Namens wird in ermeldtem Almanach unter den umiZoz. in Paris lebenden Baumeistern angeführt.
Llose, (Franz Ludwig), geb. zu Berlin 175z.lernte die Zeichen - Medailleur - und Miniaturmaler-kunst von seinem Vater. Er übte diese letzt« zuDresden , und ward in derselben einer der geschick-testen Meister. Reller. zz.
Llossie, ( ) So nennt L einen Kupfer-
stecher, der bey Cars zu Lyon gearbeitet habe.
* Clouet oder Llorvet, (Albert), geb. zuAntwerpen um 1626. Er folgte dem Beyspiele seinesOheims Peter, und gieng, um sich zu vervoll-kommnen, nach Italien , in die Schule des Corn.Bloemaert. Zu Floren; arbeitete er, in Gesellschaftdieses letztem, Spicrre's u. a. nach den Gemäldenim Pallaste Pitti. Den Grabstichel führte er mitgroßer Nettigkeit, und ahmte die Manieren, baldBloemaerts, bald Mclans nach. Unter einer großenMenge von Werken hat er auch die Bildnisse zu derSammlung gestochen, welche, unter dem Titel:Dsti^ies Larüinaliurn nunc viventium, zu Rom beyRoff! erschienen waren, und bey//. verzeichnetsind. Einige seiner historischen Blätter nach Laz.Daldi, Baldinucci , Barriere, Beretino, Bernini ,Jak. und Wilh. Courtois führt Rost V. gzz—Zg. an.
— — (Peter), geboren zu Antwerpen 1606.Sandrart nennt ihn perer de la Lluffe, worüberschon das Lexikon unter dem Art. dieses letztem dienöthige Bemerkung macht. Bey seiner Rückkehraus Italien hielt er sich einige Zeit in Paris auf.Er arbeitete bloß mit dem Grabstichel in einem reinenund festen Styl, der einige Aehnlichkeit mit demvon Pontius hat, welchem er aber in Rücksichtder großen Wirkung nachstehen mußte. Immerhinwerden seine Stiche, besonders nach Rubens , sehrgeschätzt. Seine Bildnisse sind bey ks. und RostV-4Zl—32, bey letzterm auch mehrere seiner histo-rischen Blätter, Landschaften u. s. f. angeführt.Zu den vorzüglichsten gehören: Der Tod des H.Antonius, dann die Zusammenkunft mehrerer Lie-benden, mildem Titel: Venus Lusthof (nämlichdie Abdrücke mit holländischen oder französischen Versen), und der Winter; alle nach Rubens .
*, Elovio, (Don Julius), nach einigen ur-sprünglich aus Maccdonien, und in Croaticn ge-boren. In seinem achtzehnten Jahre kam er nachRom in Dienste des Kardinals Marino Grimani ,und war ursprünglich für das Studium der schönenWissenschaften bestimmt. Einige Zeit arbeitete eran dem Hofe des Königes Ludwigs von Hungarn.Von seinen schönsten Arbeiten findet man in denHandschriften der Laurentianischcn Bibliothek. Andie dreyßig nach ihm gestochene Blätter, das frühestevon 1542. datirt, alle geistlichen Jnnhalts, führtan. Nach GrullaneUi S. 136. soll er auch sehrzart in Kirschen- und andre Vergleich Kernschalengearbeitet haben. Lessmg in seinen Bollekraneeni 45 - u. ff. bemerkt: Daß vasari gerade das Ge-gentheil von demjenigen sage, was das Lexikonnach jenem anführt: Daß nämlich Clovius ersteArbeit eine Madonna gewesen sey, welche er nacheinem Holzschnitte Albr. Dürers, aus demLpitomc
IN llivse älsrisc bistoriam etc. kol. blorimb. zu.^birt habe, von welchem Werke er, so wohl alsLschenburg, in einer Anmerkung, eine umstand-«che und gründliche Nachricht giebt.
* Llorves oder Llower, (B-), Maler undKupferstecher in Schwarzkunst, zu London . L führtvon ihm vier Blatter nach seiner eignen Erfindung,
C 0 chttt. 20g
Costume-Stücke, und eine Theaterscene, letzt« von1769. datirt, an.
Llorvet, (D-), ein andrer englischer Kupfer-stecher, von dem man ein Bildniß des Theologenund Arztes Johanns de May kennt. Mrc. Der-selbe könnte denn doch mit Obigem Eine Person seyn.
* Lluffe auch tuffle, (Peter de la, odervan der). Neben anderm kennt man von ihm dieParzen nach M. Rosso, das Paradies in einemDeckenstücke, u. s. f.
* Clugrensis, (Sebastian). S. Regglo.
Llunp, ( ) ein geschickter Kupferstecher
neuerer Zeit, der vormals mehrere Jahre bey demRitter Hamilton zu Neapel arbeitete, lieferte umiZoi. zu dem in Venedig bey Remondini undSöhnen erschienenen Prachtwerke: 5 eric «j> pitturscopiate üa celebri Vasi anticlü etc. csposts ccmIllustration; etc. sehr schön gestochene Blätter, diemit einer Art Firniß überzogen waren, der ibneireinen sehr hellen, Vortheilhaften Glanz gab. All-gem. Runstz. m. 171.
Llussenberch, (Martin und Georg von),verfertigten 1373. zu Prag die St Georgensiatüeaus Bronze, die, ungeachtet des gothischen Ge-schmacks viel Genie und Geschicklichkeit durch dieguten^Vcrhältnisse, und insbesondere in der Naturdes bäumende» Pferdes verräth. N- Bibl. schönerWissenschaften. XXV. izi.
* Cnejus. Von diesem antiken Edelstein-schneider kennt Murr S. 57—59-) noch: EinenDiomed auf dem Altar, das Palladium in der Hand,auf schwarzem Agath im Kabinette des Herzogs vonDevonshire, und einen Fechter auf Hyazinlh indemjenigen von Mylord Duncannon.
Lnup, (Anton). Von einem Maler diesesNamens findet man zwey Viehstücke in dem Kabi-nette zu Anspach. Hirschmg l. 20.
* Lob lenz, (Herman). DieMonogrammate
R. 6. und I L. auch II. E. k. und bisweilen letztresmit einer durch alle drey Buchstaben streichendenLinie (lauter Zeichen, welche sonst dem Hieran.Lock und Joh. Lollaerr gehören), werden voneinigen auch diesem Lobten; zugeschrieben. kL. s. v.Lollaerr.
* Coccapani, (Siegmund). L giebt ihmbloß das Alter von 59. Jahren.
* Loccejus Auctus, ein alter italienischerBaumeister, des Kaiser Nerva's Großvater. Der-selbe soll (wie schon das Lexikon solches, doch etwasunbestimmt erzählt) zuerst, die 960. Schritte langePosilippo-Höhle durchschnitten haben, welche Nach-worts zu König Alfonso's Zeiten von^oben her Lichtdurch Oeffnungen empfieng, die späterhin, unterCarl V. noch mehr erweitert wurden. Gerning II.
S. 182.
C 0 ccetri, (Peter Paul). So nennt /k. einenKupferstecher, von welchem man Architektur-Blätterin 4 to. mit 1725. datirt, kenne.
* Locher, (Anton). k(. kennt von ihm dasBildniß des Malers Dav. Beck.
^ Loch in, (Carl Niclaus), Vater. Derselbeward in die Königl. Akademie aufgenommen 1731.Er war ein guter Zeichner, und stach mit vielemGeist und Geschmack, vorzüglich Figuren von mit-telmäßiger Größe. Dagegen gelang es ihm nicht mitgleichem Erfolg im Großen, weil er dabey dienämliche Gattung von Strichen beybehielt, undihnen bloß mehr Breite (lar^eur ) gab, so daß siehier nicht Ruhe und Festigkeit genug hatten. DieserKünstler arbeitete mit ungemeiner Thätigkeit nachalten und neuen Meistern, bisweilen auch nach denZeichnungen seiner eigenen Söhne. (Fiorillo III.379 Wir kennen von ihm nur Einen Sohn). Seinevornehmsten Blätter führt Rost VIII. 64—66. an,D d