Contrr.
Landschaftsmalerey. Indessen waren Blumen seineeigentliche Gattung. Auch Thiere und Perspektivemalte er recht gut. Hauptsächlich aber war erglaublich der erste, welcher die wichtige Kunst er-fand, Malereyen von Wänden auf Tuch überzu-tragen (was er vielleicht aus Veranlassung einerähnlichen Vorrichtung in Frankreich , ausgedachthatte) er selbst aber bis an seinen Tod als ein Ge-heimniß für sich behielt, das jedoch bekanntlich seitder Zeit — vielleicht durch andre Mittel als die vonihm angewandten bewirkt — zu allgemeiner Kundegelangte. Proben seiner diesfälligen Kunst sollensich noch heutigen Tages, in Cremona , in Jmmola,und selbst in Wien befinden. Mehreres Ausführ-liches hierüber s. bey La-rsr II. 2. 269-71. Erstarb 1732.
Contri, (Franz), Antons Sohn, malte un-gefähr in der nämlichen Gattung, doch mit gerin-gern Talenten, wie sein Vater. I-aMi II. 2.269.
* Contucci, (Sansovino ). setzt sein Ge-burtsjahr in i45l- In dem dießfälligen Art. desLex. Z- 12. anstatt: für den Röntg in Por tugal ! l. in Portugall für den König.
Lonvai. S. Conway.
Lonvers, ( ) Unternehmer von Gebäuden;
verfertigte die Zeichnung zu der Kapelle de l'Unionchrekienne in der Straße St. Denis zu Paris umi?zo Wahrscheinlich derselbe, welcher im
LUmanseli des Keaux-^rt8 von iZoz. Wieder unterden damals in Paris lebenden Baumeistern ge-nannt wird.
Lonvi liier, (Franz). S. Cuvilliers.
Conrvay, (Mistreß), nachher vermälte Damer,Tochrer eines englischen Generals, lebte um 178«.und übte sich in der Bildhauerkunst. I. Cary hatnach ihm ein Blart: 8teepin^ , gestochen.Ihr selbst verfertigtes Brustbild befindet sich in derGalerie zu Florenz . 8. v. Damer und
Cony, (Robert). So nennt um 1790.einen neuern Kupferstecher in England.
Coock, (Heinrich), geb. 1642, ein Engländervon guter Herkunft, studirte einige Jahre in Jta-talien, wo er die beßten Maler fleiffig copirte, undeine große Kenntniß in der Kunst erlangte. Mansiehet in seinem Vaterlands viele öffentliche Gemäldevon ihm: In der Kapelle des New - College zuOxford , in dem Chelsea-College und zuHampton-court; viele Deckenstücke und Treppen - Gemäldezu London und in den Provinzen dieses Reichs.Er malte mit Terpentinöhl, von dessen zufälligerAnwendung er der Erfinder seyn soll. Coock besaßviele Belesenheit, Urtheilskraft und Erfahrung;er hatte eine vortrefliche Gemälde - Sammlung,und starb zu London 1700. Mensel MisceÜ.lV. 7. kennt nach ihm ein historisches Bild-niß des Baumeisters Christoph Wreen, in Tusch-manier von Kirkell, und ein andres des Clerks amDreycinigkeits - Collegium zu Cambridge , ThomasMece's, von Faithorne; letztres mit der Jahrzahl1676. was wohl einen andern Faithorne, den dasLexikon nicht kennt, betreffen muß, da die seinigenvor Coocks Geburt bereits verstorben waren.
— — (John). Einen Künstler dieses Namenskennt A. der zu London eine Folge von ivo. Blät-tern, theils Prospekte von Städten und Dörfern,theils historische Gegenstände unter dem Titel: dienand uviver8al Hi8tc>r^, Oe8oription and 8ur^ve^vk tüe 0itie8 ok London and ^Veatnnnster etc.w kol. aus Licht gab.
— (Thomas). So nennt K) um 1790.einen neuern Künstler zu London , der um i?6n.nach Dietrich, P. Sandhy und B. West gestochenhabe. /s. Ob es derselbe Stecher dieses Namenssty, der noch um 1805. lebte, und ein Blatt:Die Königl. Maskerade, in Sommersetshouse,nach Hogarth lieferte, ist uns unbekannt. Wenig-
Coops. L2L
stens ist es wahrscheinlich dieser letztre, von wel-chem man eine St. Cäcilia, und — einen schmau-chenden Bauer, beyde nach Westall kennt.
*Looghen, (Leonhardvan der). S.Roogen.
* Cool, (Loren; van). S. Rool.
— — (Peter). So nennt S. einen Künstler,der nach M. de Vos ein Blatt: Den Chymisten,gestochen habe.
Coombes, (Peter). So nennt Ebenderselbeeinen englischen Kupferstecher, der das Bildnißvon Magister Carl More, Sohn des Bischofs vonEly, und dann nach Guido gestochen habe.
* Coaper, (Alexander), Samuels Bruder.L kennt nach ihm die Bildnisse des Prinzen Wil-helms von Oranien, von Hondius, und des Baronsvon Sewedh-Both, von Joh. Falk zu Stockholm ,beyde 1641. gestochen.
— — (Anton Ashley). S. Shafresbury.
* - — (Eduard). Neben dem schon im Lex.angeführten Bildnisse der Margar Petten von 1739.kennt /s. von ihm zwey andre von Robert Fildingund der Dame Dorothee Mason, beyde ohne Namendes Malers. Auch soll er nach Albano, le Brun,Knellcr u. a. gestochen hahen.
— — (Richard). L um 1790. nennt ihneinen neuern Zeichner und Kupferstecher zu London ,und führt von ihm an: Die Bildnisse des Oculi-sten Taylor und Sir Hugh Dalrymples; dannvier italienische Ansichten, in Aquatinta-Manier.Die Brücken Salaro undNomentano, und zweyPro-spekte v.d. St. Peterskirche. Mehreres von ihm keiltaber der Gantkatalog von Brandes; theils eben-falls Aussichten von Italien , die es wahrscheinlichmachen, daß er sich dort eine geraume Zeit auf-gehalten; theils einiges nach Vandyck und Rem-brandt: Nach letzterm Hembrsndü lVÜ8trIl8 ; nachersterm eine Prozession der Ritter des Hosenbandes,und die fünf Kinder Carl I. Nach Fs. soll er auchnach Correggio und T. M. Slade gearbeitet haben.Ermeldter Katalog nennt alle seine Blätter vongroßer Wirkung und geschickter Ausführung.
— — — — Noch einen andern Künstlerdieses Namens kennt nach Gtrurr, der um1730. zu Edinburg soll gelebt, gemalt, zugleichaber auch in Kupfer gestochen haben, und vonwelchem er zwey Bildnisse, nämlich W. Casterat'sund des Malers Andr. Allan's, nach W-Robinson(den wir nicht kennen) anführt.
* — — (Samuel). Er arbeitete eine Zeitlangin Frankreich und Holland , und malte nicht bloßin Miniatur sondern auch in Oel. führt etlichenach ihm von I. Houbracken, G. Valk und G.Vertue gestochene Bildnisse an; unter denselbendiejenigen von Cromwell und vom Grafen AntonAshley von Shaftesbury.
— — (W.). So nennt /s. ohne Weitereseinen Maler, nach welchem van der Gucht dasBildniß des Major Bernardi gestochen habe.
— — ( ). So endlich nennt sich ein eng-
lischer Künstler, von dem man auf der Kunstaus-stellung zu London von 1305. gute Landschaf-ten sah.
C 00p intt oder Cop in ex, ( ). Sonennt
einen Kunsthändler von Madrid , unterdessenNamen man eine Sammlnng von 24. Blatternfinde, welche Thiere der Königl. Menagerie vor-stellen , mit der Aufschrift: Ousderno 24. ds la()ollectloll de ^nimals8 del keal Labineto dsHl8toria nstural de ). 8. Snnr, eher: OopinLolemisl de I08 I'r->AS8 c>rlenrals8; dann eineorientalische Gärtnerin, und einen jungen Indianer.
* Coops, (Franz). Wahrscheinlich derselbe,den P. Coops heißt, und nach einer seinerZeichnungen eine von Ploos van Amstel geatzte