Band 
Zweyter Theil [1].
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223
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Cor.

Cor, (Olivarum). So nennt Bafim (see.Lst.)einen Kupferstecher, der verschiedene Bildnisse,neben andern r? 46 . dasjenige des PortugiesischenJnfanten Antonio, gestochen habe.

-(P. L ), ein französischer Kupferstecher

um i?6o. Er arbeitete nach F. Eisen, u. s. w.Seine Gattung war die Architektur, ^rc.

Coraccini, (Franz), ein junger römischerStempelschneider, welcher vor einigenJahren nichtwenig Hoffnung gab, daß er die Vollkommenheitder berühmten Hamerani erreichen werde. DemAbate Seraffk, Verfasser der bekannten Lebensge-schichte des Torquato Lasso, ein öffentliches Zeug-niß der Dankbarkeit zu geben, ließ im I. 1736.die Stadt Bergamo demselben eine Schaumünzevon diesem Künstler verfertigen, auf welcher dasBild der Geschichte und die Büste des Lasso, wor-auf jene mit dem Finger weifet, sich besondersauszeichnen.

* Cdralli, (Julius). Grlandi halt ihn auchfür einen Schüler des Guercino, und Lanzi n.2. 126. der ihn in hohem Alter sterben laßt, meint,daß er ein besserer Bildniß - als Geschichtsmalergewesen sey.

* (Placidus). Er lernte die Kunst beyCarl Anton Bianchi.

* C 0 rbelli ni, ( ). Der Schüler von Ciro Ferri

. Sein Taufname hob sich mir zJ. an

I. 53 Z. der dieselbe Critik von ihm, wie das Lexikon,macht.

Corbet, (A.). So nennt K. einen Maler,nach welchem Hier. Frezza einen St. Panthaleongestochen habe.

( ). Nach dem ^lmanack 6es6esux-

-)rt8 von iZoz. ein damals in Paris lebender Bild-hauer, von dem man ein Brustbild des ersten Cou-suls, und eine colossalische Büste der Freyheitkannte. Letztre zeichnete sich auf der Ausstellungvon iZol. sehr zu ihrem Vortheil aus. Landon(Annal. l. 147.) nennt sie charakteristisch; die Drap-perie gut, und nur den Kopfputz allzu überladen.Sein Bildniß findet sich in dem bekannten Blatte:keunion äes Xrtistes DI°. 2.

Corbianus, (Desiderius ), ein Kunstgärtnerbeym H. von Schönburg zu Waldenburg ; trat1573. in Dienste des Churfürsten Johann Georg von Brandenburg , und legte zuerst den Lustgartenzu Berlin an. Aicolai.

Corbin, ( ) ein geschickter Schlosser zu

Paris um 1780, machte für die Haupttreppe desPalais Royal ein Geländer von polirtem Eisen,welches in seiner Art für ein Meisterstück gehaltenwird.

( ). Unter diesem Namen kennt

man das Bildniß von Nicl. de Verdun , ersten Prä-sidenten zu Paris . ^c.

* Corbutt, auch Carbet, (Carl und Phi-lipp). Den erstem hat auch 'das Lexikon; den letz-tem nennt K. den jungen, und führt dann vonihnen einige Bildnisse, ohne Benennung des Ma-lers, namentlich an. Dann sollen sie, um t? 6 o.nach Brower, A. M. F. Cotes, van Dyck, Fry,Mcrcier, Nattier, Ostadc, B. Peters, A. Ramsay,Rembrandt , Reynolds u. s f. gestochen haben. Sokennt B. der Gantkatalog von Brandes vonihm ein flammändisches Conversationsstück nachBrower, und: .svxv Kabln nach Rembrandt . SeinBildniß von Rousseau , nach Ramsay, ist wohl dasgeistvollste dieses berühmten Mannes.

* Cordegliacchi, Cordegl iagbi, auchCordella Agbi, (Joh. und Andreas), wahr-scheinlicher aber Ein und derselbe Künstler. Vasari nennt den seinigen Johann. Da^ im Lexikon an-geführte Bildniß des Cardinal Bessarion von ihm

Corgnivole.

nennt Lanzi (II. i. zz.) sehr schön, und eben sodas schon im Lexikon erwähnte Gemald im HauseZeno (eine Madonna) die aber eben ausdrücklichmit: ^näreas Ooräells HZi k. bezeichnet seyn soll.

Lord ekle, (Madmois.), eine um 1805. nochlebende Miniaturmalerin zu Paris . fioriUolll. 523.

Cordemoi, (Gerard), ein Maler. Mrc.

^ -^ ( ) Gerards Sohn, ebenfalls Maler,

nach welchem Rochefort das Bildniß des VatersCordemoi gestochen hat.

Cordemoy , ( ) ein französischer Bau-

meister; von welchem eine Abhandlung von seinerKunst 1714. zu Paris in 4to gedruckt ist. M-c.

Cordes, (Philipp), ein Maler, lebte um 1592zu Berlin . rJicolai.

Cordier, (Ludwig). So nennt (nebendem Ludwig Cordier, den auch das Lexikon hat)einen Kupferstecher zu Paris , dessen, so wie jenes,Florenr le Comre gedenke.

Cordinr, (Franz), ein Maler zu Florenz ;wird von Baldinucci in des Franz Furini Lebens-beschreibung angeführt. Nach dieses KünstlersTode, erhielt Sordini den größten Theil seiner hin-terlassenen Zeichnungen.

* Cordua, (Johann). I. E. Haid hat nachihm: Den großmüthigen und zufriedenen Alten, inSchwarzkunst geschabt. L.

* Corduba , (Franz), Ritter. Nach S. soller die römischen Brunnen, deren das Lexikon ge-denkt, selbst in Kupfer geatzt haben.

* Corduer oder Cordues, (PeterAnton).I. F. Leonard hat (1671.) sein Bildniß gesto-chen.

Cordus, (Philipp), ein Maler zu Berlin um1592. jJicolai.

Corebus. S. Coroebus.

* Coreggio. S. Allegri, Bernieri undCorreggio .

C 0 relIi, ( ) malte das Bildniß von Nik-

laus de Val, Sekretars des Herzogs Maine ,welches ohne Benamsung des Kupferstechers geatztist.

* Corenzio. S. Correnzio.

* Corgna oder Corna, auch Cornia,(Anton della), ein Schüler von Andr. Mantegna ,und Nachahmer von dessen erstem Styl, blüheteum 1478. wie alles dieses aus der Unterschrift undAnsicht eines von Lanzi (II. i. 344.) angeführtenGemäldes erhellet, das sich zu Cremona im Hausedes H. Joh. Bapt. Zaist (Verf. der von Panni1774. herausgegebenen Neniorle äe Cremonesicke prokesssrono belle srtl) befand, und die son-derbare Geschichte eines gewissen (nachwerts unterdie Heiligen gesetzten) Julians vorstellt, der seinenVater und Mutter tödtete, mittlerweile er seineFrau und ihren Liebhaber im Ehebethe zu über-raschen glaubte.

* (Fabius della). kennt nach ihmein Blatt, ohne Namen des Stechers, welchesdie Wissenschaft vorstellt, die man von der Lekturabhalten will.

* Corgnivole, auch Carniole und Cor-niole, (Johann della). Der Stein, dessen dasLexikon gedenkt, ist ein Carniol von außerordent-licher Größe, und führt zur Umschrift: lllleror,^-mus L'errsrieiES Orä. Krsocl. Uropketn Vir erMarter, dessen Anhänger unser Künstler war.Guarienri behauptet, daß sich ein ähnlicher Steinzu Lissabon im Kabinette des Marchese Abrantesbefinde, was aber auch eine bloße Paste seyn